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Vollkommen leblos, bestenfalls tot

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»Laufen denn alle nur als Abziehbilder durch die Welt?«, fragt sich die junge Protagonistin. Aus der Enge der Provinz und vor den Lebenslügen ihrer gutbürgerlichen Patchworkfamilie flieht sie in die Großstadt. Aber auch hier ist sie nicht frei. Weder das Nachtleben noch der Job verheißen das große Glück. Sie verliebt sich, aber die Männer reduzieren sie auf das, was sie von ihr erwarten: verfügbar zu sein, gefügig, zurechtgestutzt. Die Eitelkeit und die Abgebrühtheit der Kulturschickeria ekeln sie an. Gegen all das begehrt die Heldin auf, in einer wütenden Tirade wehrt sie sich gegen die Verlogenheit unserer Gegenwart. Antonia Baum verleiht jener Generation eine Stimme, die in den unendlichen Möglichkeiten des Glücks und der Selbstverwirklichung verloren ist. Ein sprachliches Feuerwerk, eine tragikomische Abrechnung und ein ebenso emotionaler wie kühl sezierender Blick auf eine kaputte Gesellschaft.

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Vollkommen leblos, bestenfalls tot, Antonia Baum

Sprache
Erscheinungsdatum
2013
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(Paperback)
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Titel
Vollkommen leblos, bestenfalls tot
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Antonia Baum
Verlag
Suhrkamp
Erscheinungsdatum
2013
Einband
Paperback
ISBN10
3518464132
ISBN13
9783518464137
Reihe
Bewertung
3 von 5 Sternen
Beschreibung
»Laufen denn alle nur als Abziehbilder durch die Welt?«, fragt sich die junge Protagonistin. Aus der Enge der Provinz und vor den Lebenslügen ihrer gutbürgerlichen Patchworkfamilie flieht sie in die Großstadt. Aber auch hier ist sie nicht frei. Weder das Nachtleben noch der Job verheißen das große Glück. Sie verliebt sich, aber die Männer reduzieren sie auf das, was sie von ihr erwarten: verfügbar zu sein, gefügig, zurechtgestutzt. Die Eitelkeit und die Abgebrühtheit der Kulturschickeria ekeln sie an. Gegen all das begehrt die Heldin auf, in einer wütenden Tirade wehrt sie sich gegen die Verlogenheit unserer Gegenwart. Antonia Baum verleiht jener Generation eine Stimme, die in den unendlichen Möglichkeiten des Glücks und der Selbstverwirklichung verloren ist. Ein sprachliches Feuerwerk, eine tragikomische Abrechnung und ein ebenso emotionaler wie kühl sezierender Blick auf eine kaputte Gesellschaft.