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Das verrückte Kind aus dem hohlen Baum

Roman

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  • 318 Seiten
  • 12 Lesestunden

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Schwungvoll und heiter, aber auch schonungslos und satirisch, lässt der Algerier Boualem Sansal die Kulturen der westlichen Welt und des Islam aufeinanderprallen und offenbart überraschende Gemeinsamkeiten. In einem grausamen Gefängnis in Lambèse unterhalten sich zwei zum Tode verurteilte Männer: der Franzose Pierre und der Algerier Farid. Pierre, der heimlich nach Algerien zurückgekehrt ist, um seine Mutter zu finden, konfrontiert die Geister der Vergangenheit und deckt gefährliche Wahrheiten über den Unabhängigkeitskrieg auf. Farid hingegen hat in seinem früheren Leben an den Grausamkeiten mitgewirkt, die von Islamisten oder deren Zynikern begangen wurden. Während ihrer Gespräche über das Leben und Algerien bereitet sich eine internationale Menschenrechtskommission auf den Besuch des Gefängnisses vor, was die Verwaltung in Aufregung versetzt. Boualem Sansal, ein hochrangiger Beamter im algerischen Industrieministerium, wurde für seinen Roman mit dem Michel-Dard-Literaturpreis ausgezeichnet. Seine Debütarbeit erhielt den Prix du Premier Roman in Frankreich. Die zentrale Frage bleibt: Während die Wahrheit in einem Augenblick explodiert, benötigt es oft ein ganzes Leben, um die Gedanken zu ordnen. Der Weg führt also fern von den Lügnern.

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Das verrückte Kind aus dem hohlen Baum, Boualem Sansal

Sprache
Erscheinungsdatum
2002
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(Hardcover)
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Untertitel
Roman
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Boualem Sansal
Erscheinungsdatum
2002
Einband
Hardcover
Seitenzahl
318
ISBN10
3875362241
ISBN13
9783875362244
Reihe
Bewertung
4,5 von 5 Sternen
Beschreibung
Schwungvoll und heiter, aber auch schonungslos und satirisch, lässt der Algerier Boualem Sansal die Kulturen der westlichen Welt und des Islam aufeinanderprallen und offenbart überraschende Gemeinsamkeiten. In einem grausamen Gefängnis in Lambèse unterhalten sich zwei zum Tode verurteilte Männer: der Franzose Pierre und der Algerier Farid. Pierre, der heimlich nach Algerien zurückgekehrt ist, um seine Mutter zu finden, konfrontiert die Geister der Vergangenheit und deckt gefährliche Wahrheiten über den Unabhängigkeitskrieg auf. Farid hingegen hat in seinem früheren Leben an den Grausamkeiten mitgewirkt, die von Islamisten oder deren Zynikern begangen wurden. Während ihrer Gespräche über das Leben und Algerien bereitet sich eine internationale Menschenrechtskommission auf den Besuch des Gefängnisses vor, was die Verwaltung in Aufregung versetzt. Boualem Sansal, ein hochrangiger Beamter im algerischen Industrieministerium, wurde für seinen Roman mit dem Michel-Dard-Literaturpreis ausgezeichnet. Seine Debütarbeit erhielt den Prix du Premier Roman in Frankreich. Die zentrale Frage bleibt: Während die Wahrheit in einem Augenblick explodiert, benötigt es oft ein ganzes Leben, um die Gedanken zu ordnen. Der Weg führt also fern von den Lügnern.