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Siebzig Acryl, dreißig Wolle

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Eine junge Frau sucht nach der verlorenen Schönheit der Welt und dem Ende des Winters. In einem fulminanten Debüt besticht die Originalität der Sprache, die zwischen poetischer Leichtigkeit und resignierter Rotzigkeit wechselt. Camelia, 19 Jahre alt, findet ihr Dasein in Leeds schlicht zum Kotzen. Sie lebt in einer heruntergekommenen Straße, die als Beweis für die Nichtexistenz Gottes dienen könnte. Camelia fühlt sich in dieser Welt fehl am Platz und entdeckt kaum etwas Schönes. Ihre Versuche, sich mit einer knallpinken Jacke im Einkaufszentrum aufzuheitern, enden damit, dass sie das Kleidungsstück sofort in den Müll wirft, da der Winter in ihrer Stadt nie endet. Zuhause sitzt ihre Mutter, eine einst schöne Flötistin, die seit dem tödlichen Unfall des Vaters mit seiner Geliebten verstummt ist. Ihre einzige Beschäftigung besteht darin, Löcher zu fotografieren. Camelia hat sich fast damit abgefunden, dass diese heruntergekommene Wohnung der letzte Ort ist, den sie je sehen wird, bis sie Wen trifft. Der junge Chinese behauptet, die Kleidung, die Camelia aus einem Container zieht, sei von seinem Bruder genäht worden. Wen bringt Camelia Chinesisch bei, und sie verliebt sich in seinen Bruder Jimmy. Plötzlich beschließt sie, sich ihr verlorenes Leben zurückzuholen.

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Siebzig Acryl, dreißig Wolle, Viola Di Grado

Sprache
Erscheinungsdatum
2012
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(Hardcover),
Buchzustand
Gebraucht - Gut
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Titel
Siebzig Acryl, dreißig Wolle
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Viola Di Grado
Erscheinungsdatum
2012
Einband
Hardcover
ISBN10
3630873871
ISBN13
9783630873879
Reihe
Originaltitel
Settanta acrilico trenta lana
Bewertung
3,15 von 5 Sternen
Beschreibung
Eine junge Frau sucht nach der verlorenen Schönheit der Welt und dem Ende des Winters. In einem fulminanten Debüt besticht die Originalität der Sprache, die zwischen poetischer Leichtigkeit und resignierter Rotzigkeit wechselt. Camelia, 19 Jahre alt, findet ihr Dasein in Leeds schlicht zum Kotzen. Sie lebt in einer heruntergekommenen Straße, die als Beweis für die Nichtexistenz Gottes dienen könnte. Camelia fühlt sich in dieser Welt fehl am Platz und entdeckt kaum etwas Schönes. Ihre Versuche, sich mit einer knallpinken Jacke im Einkaufszentrum aufzuheitern, enden damit, dass sie das Kleidungsstück sofort in den Müll wirft, da der Winter in ihrer Stadt nie endet. Zuhause sitzt ihre Mutter, eine einst schöne Flötistin, die seit dem tödlichen Unfall des Vaters mit seiner Geliebten verstummt ist. Ihre einzige Beschäftigung besteht darin, Löcher zu fotografieren. Camelia hat sich fast damit abgefunden, dass diese heruntergekommene Wohnung der letzte Ort ist, den sie je sehen wird, bis sie Wen trifft. Der junge Chinese behauptet, die Kleidung, die Camelia aus einem Container zieht, sei von seinem Bruder genäht worden. Wen bringt Camelia Chinesisch bei, und sie verliebt sich in seinen Bruder Jimmy. Plötzlich beschließt sie, sich ihr verlorenes Leben zurückzuholen.