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Der Feigenbaum

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1937, ein Jahr nach Beginn des Spanischen Bürgerkriegs. Francos Truppen haben das Baskenland erobert und gehen brutal gegen die Republikaner vor. In einer Nacht reißt ein Säuberungskommando eine Familie aus dem Schlaf. Der Falangist Rogelio Cerón bindet dem Lehrer und seinem ältesten Sohn die Hände auf den Rücken, bleibt jedoch am Jüngsten hängen. Gabino, der 10-Jährige, starrt Rogelio kalt und undurchdringlich an. Trotz seiner Wut kann Rogelio das Kind nicht mitnehmen, da der faschistische Ehrenkodex es verbietet, ein Kind zu töten. Auch nach der Exekution des Lehrers und seines Sohnes verfolgt ihn Gabinos Blick. In der folgenden Nacht, nach der Hinrichtung eines Richters, kehrt Rogelio an den Tatort zurück und entdeckt ein Grab, auf dem ein Schössling gepflanzt wurde. Er reißt ihn heraus, doch am nächsten Abend ist ein neuer gepflanzt. Gabino steht hinter ihm und stellt ihm wortlos eine volle Gießkanne vor die Füße. Sein Blick ist klar und unmissverständlich. Rogelio erkennt, dass sein Leben fortan mit dem Wachstum dieses Feigenbaums verbunden sein wird.

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Der Feigenbaum, Ramiro Pinilla

Sprache
Erscheinungsdatum
2008
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(Paperback)
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Titel
Der Feigenbaum
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Ramiro Pinilla
Erscheinungsdatum
2008
Einband
Paperback
ISBN10
342324660X
ISBN13
9783423246606
Reihe
Originaltitel
La higuera
Bewertung
4 von 5 Sternen
Beschreibung
1937, ein Jahr nach Beginn des Spanischen Bürgerkriegs. Francos Truppen haben das Baskenland erobert und gehen brutal gegen die Republikaner vor. In einer Nacht reißt ein Säuberungskommando eine Familie aus dem Schlaf. Der Falangist Rogelio Cerón bindet dem Lehrer und seinem ältesten Sohn die Hände auf den Rücken, bleibt jedoch am Jüngsten hängen. Gabino, der 10-Jährige, starrt Rogelio kalt und undurchdringlich an. Trotz seiner Wut kann Rogelio das Kind nicht mitnehmen, da der faschistische Ehrenkodex es verbietet, ein Kind zu töten. Auch nach der Exekution des Lehrers und seines Sohnes verfolgt ihn Gabinos Blick. In der folgenden Nacht, nach der Hinrichtung eines Richters, kehrt Rogelio an den Tatort zurück und entdeckt ein Grab, auf dem ein Schössling gepflanzt wurde. Er reißt ihn heraus, doch am nächsten Abend ist ein neuer gepflanzt. Gabino steht hinter ihm und stellt ihm wortlos eine volle Gießkanne vor die Füße. Sein Blick ist klar und unmissverständlich. Rogelio erkennt, dass sein Leben fortan mit dem Wachstum dieses Feigenbaums verbunden sein wird.