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Landfriede

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  • 246 Seiten
  • 9 Lesestunden

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Mit der Tonlosigkeit eines naturwissenschaftlichen Vortrags berichtet Hannelies Taschau in "Landfriede" vom hieb- und stichfesten Leben in der Provinz, das bis in die Gespräche, bis in die familiären Sitzordnungen, Gesten und Tapetenmuster geregelt und bereinigt ist ein für allemal. Da wirkt selbst noch die Landschaft mit Nutzwegen und Freizeitwert wie eine zu Demonstrationszwecken eingerichtete Musterschau von "Schöner Wohnen": "Die Dächer sind rot, die Felder sind dunkelgrün, die Weiden sind heligrün, die Knöpfe der elektrischen Weidezäune sind gelb." Von Anfang an buchstabiert Anne, die weibliche, gerade 20 Jahre alte Hauptfigur des Romans, an dieser fix und fertigen Welt mit klammen Augen herum. Ihrem Freund Schrager zuliebe, der hier im Münsterländischen eine Lehrerstelle bekommen hat, war sie aus dem Kohlenpott mit aufs Land gezogen. Jetzt nach dem Einzug in die von der Gemeinde gestellte Lehrerwohnung versteht sie die Welt nicht mehr.

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Landfriede, Hannelies Taschau

Sprache
Erscheinungsdatum
1978
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(Hardcover)
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Titel
Landfriede
Sprache
Deutsch
Verlag
Benziger
Erscheinungsdatum
1978
Einband
Hardcover
Seitenzahl
246
ISBN10
3545362841
ISBN13
9783545362840
Reihe
Beschreibung
Mit der Tonlosigkeit eines naturwissenschaftlichen Vortrags berichtet Hannelies Taschau in "Landfriede" vom hieb- und stichfesten Leben in der Provinz, das bis in die Gespräche, bis in die familiären Sitzordnungen, Gesten und Tapetenmuster geregelt und bereinigt ist ein für allemal. Da wirkt selbst noch die Landschaft mit Nutzwegen und Freizeitwert wie eine zu Demonstrationszwecken eingerichtete Musterschau von "Schöner Wohnen": "Die Dächer sind rot, die Felder sind dunkelgrün, die Weiden sind heligrün, die Knöpfe der elektrischen Weidezäune sind gelb." Von Anfang an buchstabiert Anne, die weibliche, gerade 20 Jahre alte Hauptfigur des Romans, an dieser fix und fertigen Welt mit klammen Augen herum. Ihrem Freund Schrager zuliebe, der hier im Münsterländischen eine Lehrerstelle bekommen hat, war sie aus dem Kohlenpott mit aufs Land gezogen. Jetzt nach dem Einzug in die von der Gemeinde gestellte Lehrerwohnung versteht sie die Welt nicht mehr.