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Der Sommer hat lange auf sich warten lassen

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  • 251 Seiten
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Margarethe, eine Frau Anfang 90, reist ein letztes Mal an den Ort ihrer Kindheit. Auf der Fahrt denkt sie an ihre Vergangenheit: an ihren ersten Mann Max, den sie im Zweiten Weltkrieg kennenlernte und der nach seiner Rückkehr aus englischer Gefangenschaft verändert war. Sie erinnert sich an ihre Tochter Lena, die sich im Laufe der Jahre von ihr entfremdet hat und die sie bald treffen wird. Die Geschichte beleuchtet das Leben dreier Menschen, die von den Ereignissen des letzten Jahrhunderts geprägt sind und versuchen, damit umzugehen. Margarethe reflektiert über ihr Aufwachsen in Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg und ihre Ehe mit Max, der als Kind nach den Arbeiterunruhen 1934 in die Sowjetunion geschickt wurde. Seine traumatischen Erlebnisse als Wehrmachtssoldat in Griechenland haben ihn verändert. Auf der Reise hofft Margarethe, sich bei Lena zu entschuldigen und eine Versöhnung zu erreichen, bevor es zu spät ist. Melitta Breznik lässt Margarethe, Max und Lena aus ihrer eigenen Sicht erzählen, wodurch die zerrissenen Leben und die hilflose Zuneigung zueinander sichtbar werden. Jeder der drei konfrontiert sich auf seine Weise mit der Vergangenheit, während die Verwerfungen des 20. Jahrhunderts tief in ihren Biografien verankert sind. Breznik zeichnet die seelische Kartographie einer Gesellschaft vom Zweiten Weltkrieg bis in die Gegenwart nach.

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Der Sommer hat lange auf sich warten lassen, Melitta Breznik

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Erscheinungsdatum
2013
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(Hardcover)
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Sprache
Deutsch
Autor*innen
Melitta Breznik
Erscheinungsdatum
2013
Einband
Hardcover
Seitenzahl
251
ISBN10
3630873987
ISBN13
9783630873985
Reihe
Bewertung
2,95 von 5 Sternen
Beschreibung
Margarethe, eine Frau Anfang 90, reist ein letztes Mal an den Ort ihrer Kindheit. Auf der Fahrt denkt sie an ihre Vergangenheit: an ihren ersten Mann Max, den sie im Zweiten Weltkrieg kennenlernte und der nach seiner Rückkehr aus englischer Gefangenschaft verändert war. Sie erinnert sich an ihre Tochter Lena, die sich im Laufe der Jahre von ihr entfremdet hat und die sie bald treffen wird. Die Geschichte beleuchtet das Leben dreier Menschen, die von den Ereignissen des letzten Jahrhunderts geprägt sind und versuchen, damit umzugehen. Margarethe reflektiert über ihr Aufwachsen in Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg und ihre Ehe mit Max, der als Kind nach den Arbeiterunruhen 1934 in die Sowjetunion geschickt wurde. Seine traumatischen Erlebnisse als Wehrmachtssoldat in Griechenland haben ihn verändert. Auf der Reise hofft Margarethe, sich bei Lena zu entschuldigen und eine Versöhnung zu erreichen, bevor es zu spät ist. Melitta Breznik lässt Margarethe, Max und Lena aus ihrer eigenen Sicht erzählen, wodurch die zerrissenen Leben und die hilflose Zuneigung zueinander sichtbar werden. Jeder der drei konfrontiert sich auf seine Weise mit der Vergangenheit, während die Verwerfungen des 20. Jahrhunderts tief in ihren Biografien verankert sind. Breznik zeichnet die seelische Kartographie einer Gesellschaft vom Zweiten Weltkrieg bis in die Gegenwart nach.