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"Na, Sie hätten mal in Weimar leben sollen!"

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  • 234 Seiten
  • 9 Lesestunden

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In Weimar leben? – bleibt einem deutschen Schriftsteller etwas anderes übrig als dort wenigstens sich um ein ideelles Untermietsverhältnis zu bemühen? – Seit Wieland nach Weimar gerufen wurde, Goethe dazu kam, Herder von beiden geholt wurde (und dann kamen Schiller und viele andere), ist Weimar Deutschlands »literarische« Hauptstadt. Ideell ist Weimar das geblieben – dem Mustercharakter des Städtchens war nicht zu entkommen. Auch Arno Schmidt entkam dem nicht. Nur wählte er Wieland, nicht Goethe, zu »seinem Klassiker«. Gegen Goethe polemisierte er wie viele vor ihm – und bewunderte ihn nichtsdestoweniger. Herder nannte er, wie er vielleicht auch sich selbst genannt hätte: »Primzahlmensch« (nur durch eins und sich selber teilbar).

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"Na, Sie hätten mal in Weimar leben sollen!", Arno Schmidt

Sprache
Erscheinungsdatum
2013
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(Paperback)
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Titel
"Na, Sie hätten mal in Weimar leben sollen!"
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Arno Schmidt
Verlag
Reclam
Erscheinungsdatum
2013
Einband
Paperback
Seitenzahl
234
ISBN10
3150189799
ISBN13
9783150189795
Reihe
Schlagwörter
Belletristik
Bewertung
4 von 5 Sternen
Beschreibung
In Weimar leben? – bleibt einem deutschen Schriftsteller etwas anderes übrig als dort wenigstens sich um ein ideelles Untermietsverhältnis zu bemühen? – Seit Wieland nach Weimar gerufen wurde, Goethe dazu kam, Herder von beiden geholt wurde (und dann kamen Schiller und viele andere), ist Weimar Deutschlands »literarische« Hauptstadt. Ideell ist Weimar das geblieben – dem Mustercharakter des Städtchens war nicht zu entkommen. Auch Arno Schmidt entkam dem nicht. Nur wählte er Wieland, nicht Goethe, zu »seinem Klassiker«. Gegen Goethe polemisierte er wie viele vor ihm – und bewunderte ihn nichtsdestoweniger. Herder nannte er, wie er vielleicht auch sich selbst genannt hätte: »Primzahlmensch« (nur durch eins und sich selber teilbar).