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Das Verschwinden des Jim Sullivan

Ein amerikanischer Roman

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Dwayne Koster ist ein amerikanischer Literaturprofessor um die fünfzig. Er lebt in der verrottenden Autostadt Detroit (der passend depressiven Kulisse für seine große Krise), er ist geschieden, hat ein Techtelmechtel mit einer unglaublich jungen Studentin, und seine Exfrau Susan hat sich ausgerechnet mit seinem größten Widersacher eingelassen. Kommt Ihnen das irgendwie bekannt vor? Gewiss kein Zufall, denn der Erzähler ist ein französischer Autor, der einen Roman nach amerikanischem Vorbild schreiben will, um endlich berühmt zu werden. Was fehlt ihm also noch, diesem Dwayne in der Midlifecrisis, zum amerikanischen Romanhelden? Eine klare zeitgenössische Verankerung (der Tod Kennedys, der 11. September, der Irakkrieg), ein Hang zum Alkohol und zum Glücksspiel, endlose Highways, die passende Filmmusik und maskuline Selbsterfahrung in freier Natur. Doch während der Erzähler sich selbst beim Erfinden eines Romans zuschaut, muss er erleben, wie seine Figuren lebendig werden und sich auf und davon machen. Wie in einem gekrümmten Spiegel reflektiert dieser intelligente und sehr komische Roman sich selbst, er dehnt und verzerrt, quetscht und überzeichnet. Virtuos und höchst unterhaltsam bespielt Tanguy Viel seine parodistische Klaviatur.

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Das Verschwinden des Jim Sullivan, Tanguy Viel

Sprache
Erscheinungsdatum
2014
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(Hardcover)
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Titel
Das Verschwinden des Jim Sullivan
Untertitel
Ein amerikanischer Roman
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Tanguy Viel
Verlag
Wagenbach
Erscheinungsdatum
2014
Einband
Hardcover
ISBN10
3803132649
ISBN13
9783803132642
Reihe
Schlagwörter
Belletristik, Frankreich
Originaltitel
La disparition de Jim Sullivan
Bewertung
4 von 5 Sternen
Beschreibung
Dwayne Koster ist ein amerikanischer Literaturprofessor um die fünfzig. Er lebt in der verrottenden Autostadt Detroit (der passend depressiven Kulisse für seine große Krise), er ist geschieden, hat ein Techtelmechtel mit einer unglaublich jungen Studentin, und seine Exfrau Susan hat sich ausgerechnet mit seinem größten Widersacher eingelassen. Kommt Ihnen das irgendwie bekannt vor? Gewiss kein Zufall, denn der Erzähler ist ein französischer Autor, der einen Roman nach amerikanischem Vorbild schreiben will, um endlich berühmt zu werden. Was fehlt ihm also noch, diesem Dwayne in der Midlifecrisis, zum amerikanischen Romanhelden? Eine klare zeitgenössische Verankerung (der Tod Kennedys, der 11. September, der Irakkrieg), ein Hang zum Alkohol und zum Glücksspiel, endlose Highways, die passende Filmmusik und maskuline Selbsterfahrung in freier Natur. Doch während der Erzähler sich selbst beim Erfinden eines Romans zuschaut, muss er erleben, wie seine Figuren lebendig werden und sich auf und davon machen. Wie in einem gekrümmten Spiegel reflektiert dieser intelligente und sehr komische Roman sich selbst, er dehnt und verzerrt, quetscht und überzeichnet. Virtuos und höchst unterhaltsam bespielt Tanguy Viel seine parodistische Klaviatur.