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Der Ohrfeige nach

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  • 224 Seiten
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In Deutschland spielt man Karten im Uhrzeigersinn, während in der Schweiz die entgegengesetzte Richtung gewählt wird, was als "der Ohrfeige nach" bezeichnet wird. Diese Formulierung gefällt mir, ebenso wie "gegen die Ohrfeige". Ich verabscheue Feigheit, die oft gegen Schwächere eingesetzt wird oder in notwendigen Momenten verweigert wird. In passenden Situationen habe ich nichts gegen eine Ohrfeige, und das Wort selbst ist schön. Die Feige, eine köstliche und erotisch duftende Frucht, wird im Italienischen als "fica" bezeichnet, was auch eine anstößige Bedeutung hat. Während ich über diese Gedanken nachsinne, spielen wir Scopa, immer "der Ohrfeige nach". Wiglaf Droste ist wieder unterwegs und begegnet den Herausforderungen der Welt mit Neugier und Eleganz. Er weiß, wie man reagiert, wenn eine betrunkene Frau aus gutem Hause mit einem Fremden tanzen möchte und ihn dabei schlägt. Nachts trifft er eine Frau, die ihr letztes Geld für Bier ausgegeben hat und sich als Suhrkamp-Autorin zu erkennen gibt. Droste erzählt humorvolle Geschichten und analysiert Sprachphänomene wie Designervokabeln und Phrasen aus der Alltagssprache. Er beleuchtet, was passiert, wenn Leipzig zu "Hypezig" wird und die Bahn die "Bonusfahrtzeit" entdeckt. Wiglaf Droste kennt die Antworten und teilt sie offen mit.

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Der Ohrfeige nach, Wiglaf Droste

Sprache
Erscheinungsdatum
2016
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(Paperback)
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Sprache
Deutsch
Autor*innen
Wiglaf Droste
Verlag
Goldmann
Erscheinungsdatum
2016
Einband
Paperback
Seitenzahl
224
ISBN10
3442158745
ISBN13
9783442158744
Reihe
Schlagwörter
Belletristik
Bewertung
3,75 von 5 Sternen
Beschreibung
In Deutschland spielt man Karten im Uhrzeigersinn, während in der Schweiz die entgegengesetzte Richtung gewählt wird, was als "der Ohrfeige nach" bezeichnet wird. Diese Formulierung gefällt mir, ebenso wie "gegen die Ohrfeige". Ich verabscheue Feigheit, die oft gegen Schwächere eingesetzt wird oder in notwendigen Momenten verweigert wird. In passenden Situationen habe ich nichts gegen eine Ohrfeige, und das Wort selbst ist schön. Die Feige, eine köstliche und erotisch duftende Frucht, wird im Italienischen als "fica" bezeichnet, was auch eine anstößige Bedeutung hat. Während ich über diese Gedanken nachsinne, spielen wir Scopa, immer "der Ohrfeige nach". Wiglaf Droste ist wieder unterwegs und begegnet den Herausforderungen der Welt mit Neugier und Eleganz. Er weiß, wie man reagiert, wenn eine betrunkene Frau aus gutem Hause mit einem Fremden tanzen möchte und ihn dabei schlägt. Nachts trifft er eine Frau, die ihr letztes Geld für Bier ausgegeben hat und sich als Suhrkamp-Autorin zu erkennen gibt. Droste erzählt humorvolle Geschichten und analysiert Sprachphänomene wie Designervokabeln und Phrasen aus der Alltagssprache. Er beleuchtet, was passiert, wenn Leipzig zu "Hypezig" wird und die Bahn die "Bonusfahrtzeit" entdeckt. Wiglaf Droste kennt die Antworten und teilt sie offen mit.