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Wiglaf Droste

    27. Juni 1961 – 15. Mai 2019
    Wir schnallen den Gürtel weiter
    Tisch und Bett
    Begrabt mein Hirn an der Biegung des Flusses
    Brot und Gürtelrosen. Und andere Einwürfe aus Leben, Literatur und Lalala
    Chaos, Glück und Höllenfahrten
    Kommunikaze / Mein Kampf, dein Kampf / Am Arsch die Räuber
    • Chaos, Glück und Höllenfahrten

      Eine autobiographische Schnitzeljagd

      • 359 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Wiglaf Droste hat Zeit seines Lebens immer wieder autobiographische Erzählungen verfasst, die verstreut veröffentlicht wurden, zusammen aber eine Schnitzeljagd durch sein wildes Leben ergeben. Wiglaf Droste nimmt einen mit auf eine Reise mit Max Goldt durch Finnland, er berichtet über seine ersten Leseauftritte in den östlichen Provinzen zusammen mit Michael Stein, über eine abenteuerliche Fahrt mit Joachim Król, Fritz Eckenga und anderen ins Old Trafford Stadion, um dem Fußballgott Jürgen Kohler zuzujubeln, über ein gekreuzigtes Kaninchen in Portugal, wo Droste mit seinem Freund Vincent Klink unterwegs war, über eine Recherche im Frankfurter Blaulichtmilieu mit Achim Greser, aber er beichtet auch einiges aus seinem strummseligen Leben als Jugendlicher und wie er in Erwartung eines psychedelischen Erlebnisses Curry rauchte.

      Chaos, Glück und Höllenfahrten
      4,6
    • „Begrabt mein Hirn...“ ist ein herausragendes Beispiel für Wiglaf Drostes polemische Sprache, die durch Beobachtungsgabe und Stil überzeugt. Der Autor meistert die Herausforderungen des Lebens mit Eleganz und Gültigkeit.

      Begrabt mein Hirn an der Biegung des Flusses
      4,3
    • Tisch und Bett

      • 240 Seiten
      • 9 Lesestunden

      In »Tisch und Bett« sind Wiglaf Drostes Gedichte aus den letzten Jahren versammelt, die das Leben feiern und die Liebe, das Essen und das Trinken, von der Freude am Garten und am Fußball erzählen und – wie nicht anders zu erwarten – von den politischen Zumutungen: poetisch und polemisch, frech und fein. Behalten wir’s im Auge, dass die Welt was tauge, dass aus der schönen, alten Erde wo möglich einmal eine werde. Wiglaf Droste hatte immer die »Welt im Auge«, den privaten Alltag und »das große Ganze«, auch in diesen, seinen letzten, Gedichten. Man ist, wie Gustav Seibt in der SZ schreibt, »von Sprachklang, Satzmelodien und Witz dieses perfekten Handwerkers« gebannt, von der Poesie, mit der er den Morgen besingt oder den Süden oder die Frauen: Sie sitzt im Bett und raucht Zigarre, / ich daneben, und ich starre / schwer begeistert und verliebt:/ Dass es solche Frauen gibt! Gebannt auch von dem Witz und der Wut: Alles gut! Alles gut! / Warum ist jetzt Alles gut? / Immer, immer Alles gut!, / bis das Hirn im Hintern ruht, / sagen alle: Alles gut! Man ist entzückt von Sprachspielen, den schnellen Haikus, einem Winterliebeslied und einem Schokoladenladengedicht. Es gibt kein Recht auf Heiterkeitsverzicht, davon war Wiglaf Droste überzeugt, und so balanciert die Heiterkeit die Melancholie in Tisch und Bett aus, und wir lesen diese letzten Gedichte als eine Hommage an das Leben.

      Tisch und Bett
      5,0
    • Wir schnallen den Gürtel weiter

      • 314 Seiten
      • 11 Lesestunden

      'Häuptling Eigener Herd' heißt die „kulinarische Kampf(zeit)schrift“ des Stuttgarter Sternekochs Vincent Klink und des Berliner Satirikers und Dichters Wiglaf Droste, von der seit 1999 über 30 Ausgaben erschienen sind. In ihr wird „der Lebensmittelindustrie gehörig in die Giftküche“ gespuckt, aber es werden auch existentielle Fragen beantwortet wie: „Wo isst Gott?“, „Heißen alle Rinder Ralle?“ oder „Macht kochen albern?“. Die besten Beiträge der beiden Urheber versammelt dieser Band.

      Wir schnallen den Gürtel weiter
      4,5
    • In „Die Rolle der Frau“ versammelt Wiglaf Droste Kolumnen und Prosatexte, die während seiner Zeit bei der taz entstanden. Der Sammelband bietet bissige und charmante Einlassungen zu Themen wie Pop-Musik und Lissabon und unterhält den Leser mit sprachlicher Vielfalt und Humor. Ein provokantes und amüsantes Werk.

      Die Rolle der Frau und andere Lichtblicke. Und andere Lichtblicke
      4,2
    • Kommunikaze

      Kommunikaze

      • 135 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Taschenbuch mit 124 Seiten, inklusive einer Gastgeschichte von Max Goldt und Illustrationen von F. W. Bernstein.

      Kommunikaze
      4,0
    • Nutzt gar nichts, es ist Liebe

      • 160 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Wiglaf Droste wurde für sein 'vitales Dissidententum' und seine 'Verbindung aus grobem Ton und feinem Stil' mit dem Ben-Witter-Preis 2003 ausgezeichnet. Droste kann beides: Satire vom Härtesten und Poesie vom Feinsten. In diesem formidablen Gedichtband stehen liebenswerte Gedichte und zarte Liebeserklärungen neben fabelhaften Kalauern und ätzenden Versen über allerhand peinliche Persönlichkeiten deutschen Gemeinwesens. Die Gedichte behandeln wichtige Themen wie 'Heiße Hühnersuppe heilt'; 'Aufstand und Roulade'; 'Deutscher Herbst & Deutscher Sommer'; 'Wolf Biermann'; 'Moral mit Tieren'; 'Raucherzone'; 'Exit im Londoner Exil'; 'Wirrsing'. Fürwahr: 'Die erhellende Lektüre von Wiglaf Droste kann einen glücklich machen', sagt Christof Meueler in Junge Welt

      Nutzt gar nichts, es ist Liebe
      4,3