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Kriegsrecht

Neue Literatur aus Taiwan

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  • 452 Seiten
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Taiwan, eine kleine Insel im Pazifik, hat eine komplexe Geschichte und eine herausfordernde außenpolitische Lage. Trotz dieser Widrigkeiten hat sich das Land in den letzten Jahrzehnten zu einer stabilen, lebendigen Demokratie entwickelt. Ein entscheidender Moment war die Aufhebung des 38-jährigen Kriegsrechts im Juli 1987, die auch kulturell eine Wende einleitete. Diese Anthologie bietet Einblicke in die Literatur der Kriegsrechts- und Umbruchphase sowie in aktuelle Erzählungen und Essays. Sie zeigt verschiedene Facetten Taiwans: Veteranen des Koreakriegs, die vor einem Heimatbesuch ihre antikommunistischen Tätowierungen entfernen lassen; ein Mann mit zwei Familien, von denen er eine aus politischen Gründen jahrzehntelang nicht sehen kann; ein Protagonist, der in einer düsteren Parabel auf den „Weißen Terror“ von Verbrechern in ein Bärenfell gezwängt wird; eine junge Frau, die die Erinnerungen ihres dementen Vaters ordnen möchte; rivalisierende Clans im 19. Jahrhundert, deren Konflikte erneut gewaltsam werden könnten; eine Trauerfeier mit komischen Momenten; ein Akademiker, der aus blinder Liebe aktiv wird; ein ehemaliger Soldat, der in die Kriminalität abrutscht; und ein Überzeugungstäter, der schließlich nicht nur seine Mitmenschen verrät.

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Kriegsrecht, Thilo Diefenbach

Sprache
Erscheinungsdatum
2017
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(Paperback)
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Titel
Kriegsrecht
Untertitel
Neue Literatur aus Taiwan
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Thilo Diefenbach
Erscheinungsdatum
2017
Einband
Paperback
Seitenzahl
452
ISBN10
3862055108
ISBN13
9783862055104
Reihe
Bewertung
5 von 5 Sternen
Beschreibung
Taiwan, eine kleine Insel im Pazifik, hat eine komplexe Geschichte und eine herausfordernde außenpolitische Lage. Trotz dieser Widrigkeiten hat sich das Land in den letzten Jahrzehnten zu einer stabilen, lebendigen Demokratie entwickelt. Ein entscheidender Moment war die Aufhebung des 38-jährigen Kriegsrechts im Juli 1987, die auch kulturell eine Wende einleitete. Diese Anthologie bietet Einblicke in die Literatur der Kriegsrechts- und Umbruchphase sowie in aktuelle Erzählungen und Essays. Sie zeigt verschiedene Facetten Taiwans: Veteranen des Koreakriegs, die vor einem Heimatbesuch ihre antikommunistischen Tätowierungen entfernen lassen; ein Mann mit zwei Familien, von denen er eine aus politischen Gründen jahrzehntelang nicht sehen kann; ein Protagonist, der in einer düsteren Parabel auf den „Weißen Terror“ von Verbrechern in ein Bärenfell gezwängt wird; eine junge Frau, die die Erinnerungen ihres dementen Vaters ordnen möchte; rivalisierende Clans im 19. Jahrhundert, deren Konflikte erneut gewaltsam werden könnten; eine Trauerfeier mit komischen Momenten; ein Akademiker, der aus blinder Liebe aktiv wird; ein ehemaliger Soldat, der in die Kriminalität abrutscht; und ein Überzeugungstäter, der schließlich nicht nur seine Mitmenschen verrät.