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Jerusalem - Köln

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  • 110 Seiten
  • 4 Lesestunden

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mein lyrisches Jerusalem ich danke dir Wie ein Weberschiffchen fliegen die Verse von Gundula Schiffer zwischen den Sprachen hin und her. Da ist das Hebräische, aus dem sie übersetzt, da ist das Deutsche, in dem sie dichtet. Dazwischen aber spannt sie Fäden aus Worten, Versen, Gedichten. Greift Motive aus der einen Sprache auf und überträgt sie, überträgt sich in die andere, verknüpft beide Dichtersprachen, verknotet, friemelt auseinander. Fäden aus Worten, Bänder, Stimmbänder. Da sind Stimmen in ihrem Ohr. Da sind Verse, die sie zitieren muss, weil sie ihr nicht aus dem Kopf gehen, sie lässt sie über die Zunge hüpfen, zu einem Du, einem kommunikativen Gegenstück, mag es auch sehr weit entfernt sein, so weit wie Deutschsprachien von Süden, von Israel entfernt liegt, mit Alpen und Meer dazwischen, mit viel Nichtkommuniziertem. Sie ist unerschrocken, sie kommuniziert trotzdem, schlägt eine Bresche, überwindet die Grate, setzt mit ihrem Weberschiffchen über das offene Meer. Bis sie sich endlich von Jerusalem in den Arm nehmen lässt. Aus dem Vorwort von Adrian Kasnitz

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Jerusalem - Köln, Gundula Schiffer

Sprache
Erscheinungsdatum
2017
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(Hardcover)
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Titel
Jerusalem - Köln
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Gundula Schiffer
Erscheinungsdatum
2017
Einband
Hardcover
Seitenzahl
110
ISBN10
3957711428
ISBN13
9783957711427
Reihe
Schlagwörter
Belletristik, Poesie
Beschreibung
mein lyrisches Jerusalem ich danke dir Wie ein Weberschiffchen fliegen die Verse von Gundula Schiffer zwischen den Sprachen hin und her. Da ist das Hebräische, aus dem sie übersetzt, da ist das Deutsche, in dem sie dichtet. Dazwischen aber spannt sie Fäden aus Worten, Versen, Gedichten. Greift Motive aus der einen Sprache auf und überträgt sie, überträgt sich in die andere, verknüpft beide Dichtersprachen, verknotet, friemelt auseinander. Fäden aus Worten, Bänder, Stimmbänder. Da sind Stimmen in ihrem Ohr. Da sind Verse, die sie zitieren muss, weil sie ihr nicht aus dem Kopf gehen, sie lässt sie über die Zunge hüpfen, zu einem Du, einem kommunikativen Gegenstück, mag es auch sehr weit entfernt sein, so weit wie Deutschsprachien von Süden, von Israel entfernt liegt, mit Alpen und Meer dazwischen, mit viel Nichtkommuniziertem. Sie ist unerschrocken, sie kommuniziert trotzdem, schlägt eine Bresche, überwindet die Grate, setzt mit ihrem Weberschiffchen über das offene Meer. Bis sie sich endlich von Jerusalem in den Arm nehmen lässt. Aus dem Vorwort von Adrian Kasnitz