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Daskind

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Die drei Romane Daskind , Brandzauber und Ange­klagt bilden gemeinsam eine Trilogie, die in ihrer Radi­kalität in der Schweizer Literatur einzigartig ist. Erstmals erschienen zwischen 1995 und 2002, verhandeln sie die exis­tenzielle Dimension der Gewalt. Neben Mariella Mehrs reichem lyrischem Werk ist die Gewalt­-Trilogie ihr Hauptwerk. Während in Daskind die Thematik der Ge­walt durch das Brechen einer Identität aufgegriffen wird und die Gewalt im sozialen Rahmen der Dorfgemeinschaft stattfindet, widmet sich Brandzauber dem paralysierten Leben einer bereits zerbrochenen Identität, es geht um die in der Geschichte gespeicherte und weitergegebene Gewalt. Der letzte Band Angeklagt zeugt von einer beängstigen­den Neuformierung von Identitätsbruchstücken, die nack­te Gewalt, der Trieb sind die zentralen Motive des Romans. Mariella Mehrs Erzählkunst ist von einer archaischen Kraft, die auch in der Sprache spürbar wird. Dabei haben ihre Werke nichts von ihrer Aktualität ein­gebü Im Kontext der laufenden Aufarbeitung der Ge­schichte der Fremdplatzierungen und Zwangsmnah­men in der Schweiz sind sie hochaktuell. Brisant ist aber auch das Thema der Gewalt gegen Andersartige und der problematische Umgang mit Aussenseitern.

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Daskind, Mariella Mehr

Sprache
Erscheinungsdatum
2017
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(Hardcover)
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Titel
Daskind
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Mariella Mehr
Erscheinungsdatum
2017
Einband
Hardcover
Seitenzahl
384
ISBN10
3857918357
ISBN13
9783857918353
Reihe
Bewertung
4,25 von 5 Sternen
Beschreibung
Die drei Romane Daskind , Brandzauber und Ange­klagt bilden gemeinsam eine Trilogie, die in ihrer Radi­kalität in der Schweizer Literatur einzigartig ist. Erstmals erschienen zwischen 1995 und 2002, verhandeln sie die exis­tenzielle Dimension der Gewalt. Neben Mariella Mehrs reichem lyrischem Werk ist die Gewalt­-Trilogie ihr Hauptwerk. Während in Daskind die Thematik der Ge­walt durch das Brechen einer Identität aufgegriffen wird und die Gewalt im sozialen Rahmen der Dorfgemeinschaft stattfindet, widmet sich Brandzauber dem paralysierten Leben einer bereits zerbrochenen Identität, es geht um die in der Geschichte gespeicherte und weitergegebene Gewalt. Der letzte Band Angeklagt zeugt von einer beängstigen­den Neuformierung von Identitätsbruchstücken, die nack­te Gewalt, der Trieb sind die zentralen Motive des Romans. Mariella Mehrs Erzählkunst ist von einer archaischen Kraft, die auch in der Sprache spürbar wird. Dabei haben ihre Werke nichts von ihrer Aktualität ein­gebü Im Kontext der laufenden Aufarbeitung der Ge­schichte der Fremdplatzierungen und Zwangsmnah­men in der Schweiz sind sie hochaktuell. Brisant ist aber auch das Thema der Gewalt gegen Andersartige und der problematische Umgang mit Aussenseitern.