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Der lange vergessene Roman eines ehemaligen Häftlings über seine Zeit im Konzentrationslager Esterwegen 1934-1936. Kommentiert und mit erweiternden Texten neu herausgegeben. »Einer wird es einmal schreiben, Jakob. Einer aus der anonymen Schar derer, die davongekommen sind … Das Buch unserer Zeit … Das Denkmal des unbekannten Moorsoldaten …« Diese Worte lässt der Autor eine Figur im Roman über das KL Esterwegen sagen und meint damit vielleicht sich selbst. Doch das 1961 unter dem Pseudonym Valentin Schwan erschienene Buch geriet bald in Vergessenheit und die Identität des Autors blieb ein Rätsel. Erst 2015 konnte das Pseudonym durch Zufall entschlüsselt werden: Hans-Otto Körbs – Häftling in Esterwegen 1935/36 – hatte den Text verfasst. Die Geschichte des Romans ist damit auch die Geschichte einer Wiederentdeckung. In sachlichem Stil hat Schwan / Körbs seine Erinnerungen an die Haft romanhaft verarbeitet. Er schreibt gedankenreich und tiefgründig über das Leben in einem der frühen Konzentrationslager in Deutschland: über die Häftlinge, die Lager-SS und die Gewalt. Sebastian Weitkamp, Co-Leiter der Gedenkstätte Esterwegen, hat den Text nun kommentiert und zusammen mit dem sehr persönlichem Bericht eines Nachkommen von Hans-Otto Körbs – des Schweden Birger Schmitz – neu herausgegeben.

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Bis auf Weiteres, Valentin Schwan

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Erscheinungsdatum
2023
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(Hardcover)
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Titel
Bis auf Weiteres
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Valentin Schwan
Erscheinungsdatum
2023
Einband
Hardcover
Seitenzahl
679
ISBN10
3835353780
ISBN13
9783835353787
Reihe
Schlagwörter
Belletristik
Beschreibung
Der lange vergessene Roman eines ehemaligen Häftlings über seine Zeit im Konzentrationslager Esterwegen 1934-1936. Kommentiert und mit erweiternden Texten neu herausgegeben. »Einer wird es einmal schreiben, Jakob. Einer aus der anonymen Schar derer, die davongekommen sind … Das Buch unserer Zeit … Das Denkmal des unbekannten Moorsoldaten …« Diese Worte lässt der Autor eine Figur im Roman über das KL Esterwegen sagen und meint damit vielleicht sich selbst. Doch das 1961 unter dem Pseudonym Valentin Schwan erschienene Buch geriet bald in Vergessenheit und die Identität des Autors blieb ein Rätsel. Erst 2015 konnte das Pseudonym durch Zufall entschlüsselt werden: Hans-Otto Körbs – Häftling in Esterwegen 1935/36 – hatte den Text verfasst. Die Geschichte des Romans ist damit auch die Geschichte einer Wiederentdeckung. In sachlichem Stil hat Schwan / Körbs seine Erinnerungen an die Haft romanhaft verarbeitet. Er schreibt gedankenreich und tiefgründig über das Leben in einem der frühen Konzentrationslager in Deutschland: über die Häftlinge, die Lager-SS und die Gewalt. Sebastian Weitkamp, Co-Leiter der Gedenkstätte Esterwegen, hat den Text nun kommentiert und zusammen mit dem sehr persönlichem Bericht eines Nachkommen von Hans-Otto Körbs – des Schweden Birger Schmitz – neu herausgegeben.