Gratis Versand ab 16,99 €. Mehr Infos.
Bookbot

Erdfall

Autor*innen

Parameter

  • 104 Seiten
  • 4 Lesestunden

Mehr zum Buch

Prah im Slowenischen bedeutet Staub. Das ist kein Pseudonym und auch kein Künstlername. So heißt dieser umtriebige Autor, dessen Lyrik mit Erdfall endlich auch der deutschsprachigen Leser*innenschaft zugänglich ist. Der Name ist Programm: In dem Band, der eine Auswahl seiner Gedichte aus drei Büchern in der Übersetzung von Daniela Kocmut in Zusammenarbeit mit dem Autor beinhaltet, erdet der Text gewaltig, es tut sich die Textur einer aufgewühlten, von der Sonne gepeitschten Erde auf. Prahs Sprache entfaltet sich in der Körperlichkeit des Randes, in dem Unraum, in dem der entblößte Boden auf Randkörper trifft, die an seine Umrisse gedrängt werden, dort aber auch ihre Zuflucht finden. Oder in ihm aufgehen. Oft fällt die Sprache dabei in sich zusammen – entfällt sogar – oder wird aufs Engste zusammengepresst, sodass sich eine verblüffend karge Vielschichtigkeit in ihr auftut und “die Oberfläche in Zwiespalt erstarrt”.

Buchkauf

Erdfall, Uros Prah

Sprache
Erscheinungsdatum
2023
product-detail.submit-box.info.binding
(Paperback)
Wir benachrichtigen dich per E-Mail.

Lieferung

  • Gratis Versand ab 16,99 € in ganz Deutschland! Mehr Infos.

Zahlungsmethoden

Keiner hat bisher bewertet.Abgeben

Titel
Erdfall
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Uros Prah
Erscheinungsdatum
2023
Einband
Paperback
Seitenzahl
104
ISBN10
3903422185
ISBN13
9783903422186
Reihe
Schlagwörter
Belletristik, Poesie
Beschreibung
Prah im Slowenischen bedeutet Staub. Das ist kein Pseudonym und auch kein Künstlername. So heißt dieser umtriebige Autor, dessen Lyrik mit Erdfall endlich auch der deutschsprachigen Leser*innenschaft zugänglich ist. Der Name ist Programm: In dem Band, der eine Auswahl seiner Gedichte aus drei Büchern in der Übersetzung von Daniela Kocmut in Zusammenarbeit mit dem Autor beinhaltet, erdet der Text gewaltig, es tut sich die Textur einer aufgewühlten, von der Sonne gepeitschten Erde auf. Prahs Sprache entfaltet sich in der Körperlichkeit des Randes, in dem Unraum, in dem der entblößte Boden auf Randkörper trifft, die an seine Umrisse gedrängt werden, dort aber auch ihre Zuflucht finden. Oder in ihm aufgehen. Oft fällt die Sprache dabei in sich zusammen – entfällt sogar – oder wird aufs Engste zusammengepresst, sodass sich eine verblüffend karge Vielschichtigkeit in ihr auftut und “die Oberfläche in Zwiespalt erstarrt”.