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Und die Spiegel fangen an zu tauen

Gedichte

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Und während ich mit vertrockneter Stimme, das Rascheln der Blätter im Mund, nur wieder dem Wind mein Leben erzähle, ändert sich nichts, nichts führt hinaus aus den Fragen. In seinem ersten Gedichtband nimmt Tobias Jennewein die Künstlerfigur in den Blick: Doch nicht die Idee der Kreativität steht hier im Zentrum, sondern Erfahrungen der Müdigkeit, des Wartens, Grübelns, Scheiterns und der Leere. Das Kreisen um ein Nichts ist dabei zugleich Anfang und Ende der lyrischen Produktion: Worte und Bilder wiederholen sich, wenn auch in unterschiedlichen metaphorischen Konstellationen. Trotzdem wagen die Texte stets aufs Neue den Ausbruch in die Naturbetrachtung, die Musik, die Religion und den Humor. Der Gedichtband wartet daher nicht nur mit Experimenten an der Schnittstelle von Autobiographie und Fiktion auf. Er arbeitet sich auch an historischen Formvorbildern ab und lässt sogar das totgeglaubte Sonett wieder zu seinem Recht kommen. Bei aller Melancholie – eines wollen Jenneweins Gedichte ganz sicher: überraschen und bewegen.

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Und die Spiegel fangen an zu tauen, Tobias Jennewein

Sprache
Erscheinungsdatum
2023
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Titel
Und die Spiegel fangen an zu tauen
Untertitel
Gedichte
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Tobias Jennewein
Erscheinungsdatum
2023
ISBN10
3826078144
ISBN13
9783826078149
Reihe
Beschreibung
Und während ich mit vertrockneter Stimme, das Rascheln der Blätter im Mund, nur wieder dem Wind mein Leben erzähle, ändert sich nichts, nichts führt hinaus aus den Fragen. In seinem ersten Gedichtband nimmt Tobias Jennewein die Künstlerfigur in den Blick: Doch nicht die Idee der Kreativität steht hier im Zentrum, sondern Erfahrungen der Müdigkeit, des Wartens, Grübelns, Scheiterns und der Leere. Das Kreisen um ein Nichts ist dabei zugleich Anfang und Ende der lyrischen Produktion: Worte und Bilder wiederholen sich, wenn auch in unterschiedlichen metaphorischen Konstellationen. Trotzdem wagen die Texte stets aufs Neue den Ausbruch in die Naturbetrachtung, die Musik, die Religion und den Humor. Der Gedichtband wartet daher nicht nur mit Experimenten an der Schnittstelle von Autobiographie und Fiktion auf. Er arbeitet sich auch an historischen Formvorbildern ab und lässt sogar das totgeglaubte Sonett wieder zu seinem Recht kommen. Bei aller Melancholie – eines wollen Jenneweins Gedichte ganz sicher: überraschen und bewegen.