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Töchter des Mondes

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Die vierzehnjährige Laura versucht auf jede erdenkliche Weise, ihren kleinen Bruder vor dem bösen Geist eines Verstorbenen zu retten, der ihm die Lebensenergie entzieht. Die Ohnmacht der „positivistischen“ Ärzte bringt sie dazu, sich in eine Hexe zu verwandeln, um dem Feind auf Augenhöhe zu begegnen. Es ist eine kurvenreiche Geschichte, die die Merkmale eines typischen Horrormärchens annimmt, in der die neuseeländische Autorin ihre Fähigkeit zeigt, mit Worten das zu beschwören, was im Kino mittlerweile hochentwickelten Spezialeffekten anvertraut wird: menschenähnliche Lemuren, Besessenheit und Exorzismen, schreckliche Metamorphosen und schließlich ein komplizierter Übergangsritus, der die Form einer traumhaften Reise annimmt, sowohl nach innen als auch nach außen. Die Initiation in die magischen Praktiken geschieht jedoch durch die Hilfe eines zwielichtigen und verführerischen Jungen-Hexenmeisters, sodass nach dem Albtraum das einzige sichtbare Ergebnis der Metamorphose eine gesteigerte Sinnlichkeit des Mädchens ist, die die romantischen Abenteuer ihrer Mutter nicht mehr als Bedrohung für die familiären Bindungen betrachtet und auch nicht mehr unempfänglich für die Anziehung des anderen Geschlechts erscheint.

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Töchter des Mondes, Margaret Mahy

Sprache
Erscheinungsdatum
1987
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(Hardcover),
Buchzustand
Beschädigt
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Sprache
Deutsch
Autor*innen
Margaret Mahy
Erscheinungsdatum
1987
Einband
Hardcover
Seitenzahl
199
ISBN10
3797614292
ISBN13
9783797614292
Reihe
Erstveröffentlichung
2003
Originaltitel
The Changeover
Bewertung
4,05 von 5 Sternen
Beschreibung
Die vierzehnjährige Laura versucht auf jede erdenkliche Weise, ihren kleinen Bruder vor dem bösen Geist eines Verstorbenen zu retten, der ihm die Lebensenergie entzieht. Die Ohnmacht der „positivistischen“ Ärzte bringt sie dazu, sich in eine Hexe zu verwandeln, um dem Feind auf Augenhöhe zu begegnen. Es ist eine kurvenreiche Geschichte, die die Merkmale eines typischen Horrormärchens annimmt, in der die neuseeländische Autorin ihre Fähigkeit zeigt, mit Worten das zu beschwören, was im Kino mittlerweile hochentwickelten Spezialeffekten anvertraut wird: menschenähnliche Lemuren, Besessenheit und Exorzismen, schreckliche Metamorphosen und schließlich ein komplizierter Übergangsritus, der die Form einer traumhaften Reise annimmt, sowohl nach innen als auch nach außen. Die Initiation in die magischen Praktiken geschieht jedoch durch die Hilfe eines zwielichtigen und verführerischen Jungen-Hexenmeisters, sodass nach dem Albtraum das einzige sichtbare Ergebnis der Metamorphose eine gesteigerte Sinnlichkeit des Mädchens ist, die die romantischen Abenteuer ihrer Mutter nicht mehr als Bedrohung für die familiären Bindungen betrachtet und auch nicht mehr unempfänglich für die Anziehung des anderen Geschlechts erscheint.