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Der gehäutete Hund

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  • 146 Seiten
  • 6 Lesestunden

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»Taiga, Sümpfe und Nacht.« Mit diesen vier Worten lässt der bulgarische Schriftsteller Christo Saprjanov seinen Roman beginnen. Ein Zug transportiert Arbeiter in eine gottverlassene Gegend der russischen Steppe. Unter ihnen befindet sich auch ein junger bulgarischer Lehrer, den es hierher verschlagen hat, weil er viel Geld für die Augenoperation seines Sohnes braucht. Die Zivilisation in die Wildnis zu tragen, heißt die Männer zu Wilden werden lassen. Auf engem Raum zusammenlebend, bestimmen Kälte, Hunger und Einsamkeit den nackten Alltag. Der Roman spielt am Vorabend zweier Feiertage - eine Ausnahmesituation für die Barackenbewohner. Sex, Alkohol und Kartenspiel bilden im Verlauf des Abends eine explosive Mischung, die sich schließlich in einem Mord entlädt. Minutiöse, naturalistische Schilderungen wechseln ab mit imaginierten Bildern, in denen das unglaubliche Geschehen sich für den Protagonisten verrätselt. Saprjanov zeigt Menschen in ihrem tragischen bis komischen Bemühen, als Individuen zu bestehen.

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Der gehäutete Hund, Christo A. Zaprjanov

Sprache
Erscheinungsdatum
1994
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(Paperback)
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Titel
Der gehäutete Hund
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
1994
Einband
Paperback
Seitenzahl
146
ISBN10
3801502732
ISBN13
9783801502737
Reihe
Originaltitel
Odranoto kuče
Beschreibung
»Taiga, Sümpfe und Nacht.« Mit diesen vier Worten lässt der bulgarische Schriftsteller Christo Saprjanov seinen Roman beginnen. Ein Zug transportiert Arbeiter in eine gottverlassene Gegend der russischen Steppe. Unter ihnen befindet sich auch ein junger bulgarischer Lehrer, den es hierher verschlagen hat, weil er viel Geld für die Augenoperation seines Sohnes braucht. Die Zivilisation in die Wildnis zu tragen, heißt die Männer zu Wilden werden lassen. Auf engem Raum zusammenlebend, bestimmen Kälte, Hunger und Einsamkeit den nackten Alltag. Der Roman spielt am Vorabend zweier Feiertage - eine Ausnahmesituation für die Barackenbewohner. Sex, Alkohol und Kartenspiel bilden im Verlauf des Abends eine explosive Mischung, die sich schließlich in einem Mord entlädt. Minutiöse, naturalistische Schilderungen wechseln ab mit imaginierten Bildern, in denen das unglaubliche Geschehen sich für den Protagonisten verrätselt. Saprjanov zeigt Menschen in ihrem tragischen bis komischen Bemühen, als Individuen zu bestehen.