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Pawlows Kinder

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Ein Wurstfabrikant ermöglicht mit seinem Geld und pädagogischem Idealismus den Bau eines Internats. Unter dem Motto „von der schlechten Ernährung zur guten Ausbildung“ bringt der ehemalige Schüler Jordan frischen Wind in die Einrichtung. Seine Klasse, bestehend aus Stipendiaten verschiedenster Herkunft, wird als „ein durchgeknallter Sauhaufen“ beschrieben und verwandelt das Klassenzimmer in einen „Schnellkochtopf“. Im Lehrerzimmer kämpfen die Lehrkräfte mit Beziehungsstress, Konflikten über pädagogische Konzepte und persönlichen Krisen. Die Internatsbewohner, als „Pawlows Kinder“ zusammengefasst, tragen die Narben einer lieblosen Kindheit und unerfüllten Beziehungen mit sich. Oft ist der eigene seelische Ballast gut verdrängt, doch die alten Wunden kehren immer wieder zurück. Schließlich finden Jordan und das Mädchen van Hagen zueinander: „Zwei Zerstörte legen ihre kaputten Haushalte zusammen, das ist fast schon Sanierung.“ Die Erzählung zeigt psychologisches Einfühlungsvermögen und bewegt sich virtuos zwischen Leichtigkeit und emotionaler Tiefe. Die Autorin versteht es, die komischen und grotesken Seiten der Adoleszenz sowie die menschlichen Abgründe im Schulalltag auf humorvolle Weise zu beleuchten.

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Pawlows Kinder, Simon Borowiak

Sprache
Erscheinungsdatum
2001
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(Paperback)
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Sprache
Deutsch
Autor*innen
Simon Borowiak
Verlag
Goldmann
Erscheinungsdatum
2001
Einband
Paperback
ISBN10
3442447194
ISBN13
9783442447190
Reihe
Bewertung
3,45 von 5 Sternen
Beschreibung
Ein Wurstfabrikant ermöglicht mit seinem Geld und pädagogischem Idealismus den Bau eines Internats. Unter dem Motto „von der schlechten Ernährung zur guten Ausbildung“ bringt der ehemalige Schüler Jordan frischen Wind in die Einrichtung. Seine Klasse, bestehend aus Stipendiaten verschiedenster Herkunft, wird als „ein durchgeknallter Sauhaufen“ beschrieben und verwandelt das Klassenzimmer in einen „Schnellkochtopf“. Im Lehrerzimmer kämpfen die Lehrkräfte mit Beziehungsstress, Konflikten über pädagogische Konzepte und persönlichen Krisen. Die Internatsbewohner, als „Pawlows Kinder“ zusammengefasst, tragen die Narben einer lieblosen Kindheit und unerfüllten Beziehungen mit sich. Oft ist der eigene seelische Ballast gut verdrängt, doch die alten Wunden kehren immer wieder zurück. Schließlich finden Jordan und das Mädchen van Hagen zueinander: „Zwei Zerstörte legen ihre kaputten Haushalte zusammen, das ist fast schon Sanierung.“ Die Erzählung zeigt psychologisches Einfühlungsvermögen und bewegt sich virtuos zwischen Leichtigkeit und emotionaler Tiefe. Die Autorin versteht es, die komischen und grotesken Seiten der Adoleszenz sowie die menschlichen Abgründe im Schulalltag auf humorvolle Weise zu beleuchten.