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"Leidenschaft und Fülle, Maß und Gleichgewicht"

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  • 239 Seiten
  • 9 Lesestunden

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Nach vielen ideologischen Engführungen wird das Thema „Frau“ hier wieder neu buchstabiert: mit Hilfe anschaulicher Gesichter. Denn die Frauenbewegung hat zu lange das Thema Transzendenz ausgespart und damit ein verkürztes Selbstverständnis von Frau gepflegt. Es ist an der Zeit, den Radius weiter zu spannen. Es ist nämlich vor allem die Beziehung zum Heiligen, die Frauen aus ihrem gesellschaftlich abgestützten Tätigkeitsraum löst. So sind die vorgelegten Porträts höchst unterschiedlich von Spiritualität = Geisterfahrung geprägt. Aus Emanzipation und verteidigtem Rollenglück wird dann (Selbst-) Verschwendung, Überfluß, Hingabe, auf der anderen Seite aber neues Maß, Gleichgewicht, Fassung. Dies zeigen die Porträts so unterschiedlicher Frauen wie Elisabeth von Thüringen, Maria Ward, Rosa Flesch, Gertrud von le Fort, Simone Weil, Margarete Dach; dieselbe Spannung zeigt sich in der Mariendichtung, vor allem bei Rilke, in den Entwürfen Teilhards de Chardin und Romano Guardinis. Mit solchen Erfahrungen wird die geistvolle, geistgeführte Geschichte von Frauen geschrieben.

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"Leidenschaft und Fülle, Maß und Gleichgewicht", Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz

Sprache
Erscheinungsdatum
2012
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(Paperback)
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Titel
"Leidenschaft und Fülle, Maß und Gleichgewicht"
Sprache
Deutsch
Verlag
Be&Be
Erscheinungsdatum
2012
Einband
Paperback
Seitenzahl
239
ISBN10
3902694394
ISBN13
9783902694393
Reihe
Beschreibung
Nach vielen ideologischen Engführungen wird das Thema „Frau“ hier wieder neu buchstabiert: mit Hilfe anschaulicher Gesichter. Denn die Frauenbewegung hat zu lange das Thema Transzendenz ausgespart und damit ein verkürztes Selbstverständnis von Frau gepflegt. Es ist an der Zeit, den Radius weiter zu spannen. Es ist nämlich vor allem die Beziehung zum Heiligen, die Frauen aus ihrem gesellschaftlich abgestützten Tätigkeitsraum löst. So sind die vorgelegten Porträts höchst unterschiedlich von Spiritualität = Geisterfahrung geprägt. Aus Emanzipation und verteidigtem Rollenglück wird dann (Selbst-) Verschwendung, Überfluß, Hingabe, auf der anderen Seite aber neues Maß, Gleichgewicht, Fassung. Dies zeigen die Porträts so unterschiedlicher Frauen wie Elisabeth von Thüringen, Maria Ward, Rosa Flesch, Gertrud von le Fort, Simone Weil, Margarete Dach; dieselbe Spannung zeigt sich in der Mariendichtung, vor allem bei Rilke, in den Entwürfen Teilhards de Chardin und Romano Guardinis. Mit solchen Erfahrungen wird die geistvolle, geistgeführte Geschichte von Frauen geschrieben.