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Neurowissenschaft und Philosophie

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  • 277 Seiten
  • 10 Lesestunden

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Im Jahr 2003 veröffentlichten der Neurowissenschaftler Maxwell Bennett und der Philosoph Peter Hacker einen wegweisenden Band, der die begrifflichen Grundlagen der Neurowissenschaften systematisch untersucht. Dies markierte den Beginn eines anhaltenden Kampfes um die Deutungsmacht des menschlichen Geistes. Besonders kritisch war die Auseinandersetzung mit den einflussreichen Arbeiten von Daniel Dennett und John Searle, die oft als philosophische Gewährsmänner der Neurowissenschaften herangezogen werden. In dem vorliegenden Werk werden die vier prominenten Denker versammelt. Der erste Teil präsentiert das zentrale Argument von Bennett und Hacker, das die häufigen begrifflichen Verwirrungen aufzeigt, die Neurowissenschaftler bei weitreichenden Schlussfolgerungen über das Wesen des Menschen machen. Die folgenden Teile widmen sich der Debatte: Es werden die Einwände von Dennett und Searle behandelt, gefolgt von den Erwiderungen von Bennett und Hacker. Abgerundet wird das Buch durch einen kurzen Epilog von Maxwell Bennett sowie eine Einleitung und Schlussbetrachtung von Daniel Robinson. Der Band zeigt vier Meister ihres Fachs in einem leidenschaftlichen Duell und bietet eine ausgezeichnete, gut lesbare Zusammenfassung des aktuellen Stands in einer der bedeutendsten wissenschaftlichen Auseinandersetzungen unserer Zeit.

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Neurowissenschaft und Philosophie, Max Bennett

Sprache
Erscheinungsdatum
2010
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(Hardcover)
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Titel
Neurowissenschaft und Philosophie
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Max Bennett
Verlag
Suhrkamp
Erscheinungsdatum
2010
Einband
Hardcover
Seitenzahl
277
ISBN10
3518585428
ISBN13
9783518585429
Reihe
Schlagwörter
Sachbücher
Bewertung
4 von 5 Sternen
Beschreibung
Im Jahr 2003 veröffentlichten der Neurowissenschaftler Maxwell Bennett und der Philosoph Peter Hacker einen wegweisenden Band, der die begrifflichen Grundlagen der Neurowissenschaften systematisch untersucht. Dies markierte den Beginn eines anhaltenden Kampfes um die Deutungsmacht des menschlichen Geistes. Besonders kritisch war die Auseinandersetzung mit den einflussreichen Arbeiten von Daniel Dennett und John Searle, die oft als philosophische Gewährsmänner der Neurowissenschaften herangezogen werden. In dem vorliegenden Werk werden die vier prominenten Denker versammelt. Der erste Teil präsentiert das zentrale Argument von Bennett und Hacker, das die häufigen begrifflichen Verwirrungen aufzeigt, die Neurowissenschaftler bei weitreichenden Schlussfolgerungen über das Wesen des Menschen machen. Die folgenden Teile widmen sich der Debatte: Es werden die Einwände von Dennett und Searle behandelt, gefolgt von den Erwiderungen von Bennett und Hacker. Abgerundet wird das Buch durch einen kurzen Epilog von Maxwell Bennett sowie eine Einleitung und Schlussbetrachtung von Daniel Robinson. Der Band zeigt vier Meister ihres Fachs in einem leidenschaftlichen Duell und bietet eine ausgezeichnete, gut lesbare Zusammenfassung des aktuellen Stands in einer der bedeutendsten wissenschaftlichen Auseinandersetzungen unserer Zeit.