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Medizin hinter Gittern

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  • 96 Seiten
  • 4 Lesestunden

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Sie waren Tschekisten in Weiß: die Ärzte, die im Auftrag des Ministeriums für Staatssicherheit im Haftkrankenhaus Berlin-Hohenschönhausen kranke Gefangene „haft- und prozessfähig“ machten. Tobias Voigt und Peter Erler bringen mit ihrem Buch erstmals Licht in ein dunkles Kapitel der deutschen Medizingeschichte. Das geheimste Krankenhaus der DDR befand sich ab 1960 auf dem hermetisch abgeriegelten Gelände der zentralen Stasi-Untersuchungshaftanstalt. Die MfS-Ärzte im Haftkrankenhaus unterstützten „mit den spezifischen Mitteln der Medizin“ die Arbeit der Vernehmer. Dem Einblick der Zivilmedizin vollkommen entzogen, behandelten sie Knochenbrüche und Schusswunden gefasster „Grenzverletzer“ wie auch Inhaftierte, die sich im Hungerstreik befanden oder an Haftpsychosen litten. Das Buch „Medizin hinter Gittern“ zeichnet das spannungsreiche Bild einer Heilkunde, die im Dienst der Stasi stand – ein wichtiger Beitrag zur Aufarbeitung der Geschichte der DDR.

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Medizin hinter Gittern, Tobias Voigt

Sprache
Erscheinungsdatum
2011
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(Paperback)
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Titel
Medizin hinter Gittern
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Tobias Voigt
Verlag
Jaron
Erscheinungsdatum
2011
Einband
Paperback
Seitenzahl
96
ISBN10
389773673X
ISBN13
9783897736733
Reihe
Schlagwörter
Sachbücher
Beschreibung
Sie waren Tschekisten in Weiß: die Ärzte, die im Auftrag des Ministeriums für Staatssicherheit im Haftkrankenhaus Berlin-Hohenschönhausen kranke Gefangene „haft- und prozessfähig“ machten. Tobias Voigt und Peter Erler bringen mit ihrem Buch erstmals Licht in ein dunkles Kapitel der deutschen Medizingeschichte. Das geheimste Krankenhaus der DDR befand sich ab 1960 auf dem hermetisch abgeriegelten Gelände der zentralen Stasi-Untersuchungshaftanstalt. Die MfS-Ärzte im Haftkrankenhaus unterstützten „mit den spezifischen Mitteln der Medizin“ die Arbeit der Vernehmer. Dem Einblick der Zivilmedizin vollkommen entzogen, behandelten sie Knochenbrüche und Schusswunden gefasster „Grenzverletzer“ wie auch Inhaftierte, die sich im Hungerstreik befanden oder an Haftpsychosen litten. Das Buch „Medizin hinter Gittern“ zeichnet das spannungsreiche Bild einer Heilkunde, die im Dienst der Stasi stand – ein wichtiger Beitrag zur Aufarbeitung der Geschichte der DDR.