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Zelda

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\"Du sollst mich tragen wie einen Talisman oder wie eine Blume im Knopfloch, und wenn wir allein sind, will ich wissen, daß du ohne mich zu gar nichts fähig bist.\" So befahl es die achtzehnjährige Zelda Sayre ihrem vier Jahre älteren Verehrer Francis Scott Fitzgerald. Und wirklich: Der Romancier des von ihm so genannten \"Jazz-Zeitalters\" tat nach Zeldas Willen sein Leben lang. Er heiratete sie 1920. Er eilte mit ihr in New York, Paris und London von Party zu Party, von Empfang zu Empfang, um Zeldas Schönheit von jedermann, Winston Churchill nicht ausgenommen, bestaunen zu lassen. Und er modellierte nach ihrem Ebenbild die \"Heroinen meiner Romane\": die frühreife Verführerin Rosalind in \"Diesseits vom Paradies\", den verzogenen Teenager Gloria Patch in \"Die Schönen und die Verfluchten\", die gefühlskalte Daisy Buchanan im \"Großen Gatsby\" und auch die zärtliche, doch umnachtete Nicole Diver in \"Zärtlich ist die Nacht\". \"Zelda\", so schrieb er einst, \"ist all meiner Dinge Anfang und Ende ... mein einziger Gott.\" Was diese Frau \"an sich hatte\", daß sie die Roman-Phantasie eines der prominentesten Autoren der \"verlorenen\" Zwischenkriegsgeneration dermaßen absorbieren konnte -- das hat die US-Literaturwissenschaftlerin Nancy Milford in dieser Biographie erstmals zu ergründen gesucht.

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Zelda, Nancy Milford

Sprache
Erscheinungsdatum
1987
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(Paperback)
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Titel
Zelda
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Nancy Milford
Erscheinungsdatum
1987
Einband
Paperback
Seitenzahl
315
ISBN10
3426023636
ISBN13
9783426023631
Reihe
Originaltitel
Zelda, a biography
Bewertung
3,95 von 5 Sternen
Beschreibung
\"Du sollst mich tragen wie einen Talisman oder wie eine Blume im Knopfloch, und wenn wir allein sind, will ich wissen, daß du ohne mich zu gar nichts fähig bist.\" So befahl es die achtzehnjährige Zelda Sayre ihrem vier Jahre älteren Verehrer Francis Scott Fitzgerald. Und wirklich: Der Romancier des von ihm so genannten \"Jazz-Zeitalters\" tat nach Zeldas Willen sein Leben lang. Er heiratete sie 1920. Er eilte mit ihr in New York, Paris und London von Party zu Party, von Empfang zu Empfang, um Zeldas Schönheit von jedermann, Winston Churchill nicht ausgenommen, bestaunen zu lassen. Und er modellierte nach ihrem Ebenbild die \"Heroinen meiner Romane\": die frühreife Verführerin Rosalind in \"Diesseits vom Paradies\", den verzogenen Teenager Gloria Patch in \"Die Schönen und die Verfluchten\", die gefühlskalte Daisy Buchanan im \"Großen Gatsby\" und auch die zärtliche, doch umnachtete Nicole Diver in \"Zärtlich ist die Nacht\". \"Zelda\", so schrieb er einst, \"ist all meiner Dinge Anfang und Ende ... mein einziger Gott.\" Was diese Frau \"an sich hatte\", daß sie die Roman-Phantasie eines der prominentesten Autoren der \"verlorenen\" Zwischenkriegsgeneration dermaßen absorbieren konnte -- das hat die US-Literaturwissenschaftlerin Nancy Milford in dieser Biographie erstmals zu ergründen gesucht.