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Santillo. La Petite Mort

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Der in Toronto ansässige Fotograf Will Santillo hat Frauen beim Masturbieren fotografiert und den Moment des Höhepunkts, des „kleinen Todes“, in sepiagetönten Bildern festgehalten. Seine Modelle stellen einen Querschnitt der weiblichen Bevölkerung dar, sie sind jung und alt, groß, klein, schlank oder füllig, entsprechen gängigen Schönheitsidealen oder eben nicht. Santillo war nur eins wichtig: Jede der Frauen sollte absolut selbstbestimmt und unbeeinflusst ihre Fantasien ausleben. Seine Arbeit mit Amateurmodellen hatte Santillo auf die Idee gebracht, den Akt der Selbstbefriedigung, die Form der Sexualität, die als einzige kein Gegenüber braucht, in ihrer ganzen Intimität abzubilden. Er wollte zeigen, wie unterschiedlich und einfallsreich Frauen masturbieren, und den Moment der rauschhaften Überwältigung beim Orgasmus im Bild festhalten. Santillo sagt, er versuche das verborgene Gesicht seiner Sujets zu offenbaren, und tatsächlich sind es die Gesichter, die am besten die Intensität der Reaktion in diesen kunstvoll freizügigen Fotos zeigen. Eingerahmt werden die opulenten, sepiagetönten Bilder von Dian Hansons Interviews mit 37 von Santillos Modellen. Sie beschreiben, was sie motiviert hat, an diesem Fotoprojekt teilzunehmen, und wie es war, sich vor den Augen und der Kamera eines Fremden zum Orgasmus zu bringen.

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Santillo. La Petite Mort, Dian Hanson

Sprache
Erscheinungsdatum
2010
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(Hardcover)
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Sprache
Deutsch
Autor*innen
Dian Hanson
Verlag
Taschen
Erscheinungsdatum
2010
Einband
Hardcover
ISBN13
9783836524377
Reihe
Bewertung
4,3 von 5 Sternen
Beschreibung
Der in Toronto ansässige Fotograf Will Santillo hat Frauen beim Masturbieren fotografiert und den Moment des Höhepunkts, des „kleinen Todes“, in sepiagetönten Bildern festgehalten. Seine Modelle stellen einen Querschnitt der weiblichen Bevölkerung dar, sie sind jung und alt, groß, klein, schlank oder füllig, entsprechen gängigen Schönheitsidealen oder eben nicht. Santillo war nur eins wichtig: Jede der Frauen sollte absolut selbstbestimmt und unbeeinflusst ihre Fantasien ausleben. Seine Arbeit mit Amateurmodellen hatte Santillo auf die Idee gebracht, den Akt der Selbstbefriedigung, die Form der Sexualität, die als einzige kein Gegenüber braucht, in ihrer ganzen Intimität abzubilden. Er wollte zeigen, wie unterschiedlich und einfallsreich Frauen masturbieren, und den Moment der rauschhaften Überwältigung beim Orgasmus im Bild festhalten. Santillo sagt, er versuche das verborgene Gesicht seiner Sujets zu offenbaren, und tatsächlich sind es die Gesichter, die am besten die Intensität der Reaktion in diesen kunstvoll freizügigen Fotos zeigen. Eingerahmt werden die opulenten, sepiagetönten Bilder von Dian Hansons Interviews mit 37 von Santillos Modellen. Sie beschreiben, was sie motiviert hat, an diesem Fotoprojekt teilzunehmen, und wie es war, sich vor den Augen und der Kamera eines Fremden zum Orgasmus zu bringen.