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Fünfzehn kürzere Prosa-Stücke sind thematisch und zeitlich mit der späten Schaffensperiode dieses Nobelpreisträgers verbunden. Seine grundlegendsten lebenslangen Themen hat er in miniaturhaften sprachlichen Kostbarkeiten geschliffen. In der Skizze „Glück“ liefert Hesse einen prägnanten, jedoch grundlegenden Kommentar zu dem Wichtigsten in seinem Leben und Werk: Auf einem spirituellen Fundament sowohl des Christentums als auch des Orients hat er eine Widerstandsfähigkeit gegenüber dem sogenannten Fortschritt oder dem „Sinn der Geschichte“ entwickelt und den „Sinn der Zyklen entdeckt, deren Achse die ewige Vertikale ist“. In „Die unterbrochene Unterrichtsstunde“ gesteht er, dass ihm alle Versuche, sinnvoll zu erzählen, zwischen den Fingern zerronnen sind, doch gerade an dieser Grenze beginnt moderne literarische Schöpfung. „Der Bettler“ erzählt von der Einsamkeit voller Bilder und dem Spiel mit ihnen. „Der gestohlene Koffer“ ist eine Erzählung, für die sich selbst Tschechow nicht schämen müsste; das Thema ist das menschliche Streben nach Besitz – an was Menschen festhalten können. „Der Pfirsichbaum“ ist eine Allegorie über Leben und Tod, eingeprägt in das Schicksal eines fruchtbaren Obstbaums.
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Späte Prosa, Hermann Hesse
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 1951
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- (Hardcover),
- Buchzustand
- Beschädigt
- Preis
- 3,04 €inkl. MwSt.
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