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Im Oktober des Jahres 1806 fiel Prinz Louis Ferdinand von Preußen, ein Neffe Friedrich II., im Gefecht bei Saalfeld gegen die Soldaten Napoleon Bonapartes. Es folgte die preußische Niederlage bei Jena und vor Auerstedt. Der Prinz, eine musisch-ästhetisch hochbegabte Persönlichkeit, mit patriotisch gesinnten Reformen sympathisierend, irritierte und brüskierte den Hof. Hinzu kamen seine amourösen Abenteuer. Mit Henriette Fromme, einem Mädchen, das nicht der Adelskaste angehörte, lebte er in einem eheähnlichen Verhältnis, aus dem zwei Kinder hervorgingen. Bedeutete er eine Gefahr? War sein Tod erwünscht? Versagte die Begleitung des Prinzen im kritischen Augenblick, oder war ein klug eingefädelter Plan mit im Spiel? Der Prinz galt als mutig, war aber kein kühler Realist. Mit dem individuellen Schicksal dieses umstrittenen Prinzen lässt der Autor historisch verbürgte Ereignisse des spätfeudalen preußischen Militärstaates lebendig werden.
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Und wenn der Zügel reisst ..., Werner Neubert
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- Erscheinungsdatum
- 1986,
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