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Das Selbst und die inneren Objektbeziehungen

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  • 280 Seiten
  • 10 Lesestunden

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Die Übersetzung dieses Klassikers der psychoanalytischen Theorie schließt eine wichtige Lücke in der deutschsprachigen Psychoanalyse. Fairbairns Hauptwerk ist unverzichtbar für jede psychoanalytische Bibliothek. Seine Theorie der Objektbeziehungen und das darauf basierende Persönlichkeitsmodell bilden die Grundlage für die Arbeiten namhafter Psychoanalytiker wie W. D. Winnicott und Otto Kernberg. Fairbairns umfassende Objektbeziehungstheorie wird als „Kopernikanische Wende“ innerhalb der psychoanalytischen Theorie angesehen, da sie die Psychoanalyse vom „Trieb“ als primärem Motivationsfaktor löst. Stattdessen betont er die Bedeutung von Objektbeziehungen als zentrales motivierendes System. Zudem entwickelt er ein erweitertes Persönlichkeitsmodell, das Freuds Ich-Es-Über-Ich-Modell um die Dimensionen der Objektbeziehungen ergänzt. Fairbairns Werk hebt das angeborene Bedürfnis nach Beziehung und Bindung als essenziell für die menschliche Entwicklung und Therapie hervor. Seine Theorie zeigt, wie das Ich durch die Verinnerlichung von Objekten frühere Enttäuschungen in alle folgenden Beziehungen einbezieht, was zu Ich-Spaltungen und der Unterdrückung schmerzhafter innerer Objekt-Beziehungen führt. Bis heute bildet seine Theorie ein lebendiges Fundament der psychoanalytischen Praxis, der Kleinkind-Forschung und der Familientherapie. Die Einleitung von Bernd Hensel und Rainer Rehberger beleuchtet die Ursprünge von Fairbairns Ansätzen

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Das Selbst und die inneren Objektbeziehungen, William Ronald Dodds Fairbairn

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Erscheinungsdatum
2000
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(Hardcover)
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