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Ich warte am Jakobsbrunnen

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  • 116 Seiten
  • 5 Lesestunden

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Das Projekt bietet Schülern, Lehrern und politischen Entscheidungsträgern eine zeitgemäße Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus, Rassismus und dem Nah-Ost-Konflikt durch kurze Erzählungen. Es zeigt, dass Rechtsextremismus nicht nur in Gewaltexzessen sichtbar wird, sondern auch tiefere psychische und soziale Wurzeln hat. Die Darstellung verdeutlicht, dass es sich nicht nur um eine marginalisierte Gruppe handelt, sondern um subtile, in uns allen verankerte Faktoren, die es zu erkennen gilt, um antidemokratischen Entwicklungen entgegenzuwirken. „Emotionale Vaterlosigkeit“ symbolisiert Identitätsverlust und das Fehlen von Sicherheit, was im Zentrum der Diskussion steht. Dabei werden wichtige historische Fakten einbezogen, um das Interesse der Jugendlichen zu wecken und kreatives Denken zu fördern. Die Autorin zielt darauf ab, die Jugendlichen von einer vermeintlichen Kollektivschuld der Geschichte zu befreien und sie für die Möglichkeit faschistischer Strukturen zu sensibilisieren. Die weit verbreitete Meinung „Wir haben doch nichts mehr damit zu tun“ wird relativiert, da alles in unseren Köpfen beginnt und bestimmte gesellschaftliche Umstände Handlungsentscheidungen beeinflussen können.

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Ich warte am Jakobsbrunnen, Brigitte Seidel

Sprache
Erscheinungsdatum
2009
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(Paperback)
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Titel
Ich warte am Jakobsbrunnen
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Brigitte Seidel
Erscheinungsdatum
2009
Einband
Paperback
Seitenzahl
116
ISBN10
3866851804
ISBN13
9783866851801
Reihe
Beschreibung
Das Projekt bietet Schülern, Lehrern und politischen Entscheidungsträgern eine zeitgemäße Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus, Rassismus und dem Nah-Ost-Konflikt durch kurze Erzählungen. Es zeigt, dass Rechtsextremismus nicht nur in Gewaltexzessen sichtbar wird, sondern auch tiefere psychische und soziale Wurzeln hat. Die Darstellung verdeutlicht, dass es sich nicht nur um eine marginalisierte Gruppe handelt, sondern um subtile, in uns allen verankerte Faktoren, die es zu erkennen gilt, um antidemokratischen Entwicklungen entgegenzuwirken. „Emotionale Vaterlosigkeit“ symbolisiert Identitätsverlust und das Fehlen von Sicherheit, was im Zentrum der Diskussion steht. Dabei werden wichtige historische Fakten einbezogen, um das Interesse der Jugendlichen zu wecken und kreatives Denken zu fördern. Die Autorin zielt darauf ab, die Jugendlichen von einer vermeintlichen Kollektivschuld der Geschichte zu befreien und sie für die Möglichkeit faschistischer Strukturen zu sensibilisieren. Die weit verbreitete Meinung „Wir haben doch nichts mehr damit zu tun“ wird relativiert, da alles in unseren Köpfen beginnt und bestimmte gesellschaftliche Umstände Handlungsentscheidungen beeinflussen können.