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Ich, Feuerbach

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Ein Theater nach der Probe, die leere Bühne mit Dekorationsteilen der letzten Vorstellung, der leere Zuschauerraum: das ist der Schauplatz des Stückes von Tankred Dorst. Ein Schauspieler betritt die Bühne. Er ist zu einem Vorsprechen bestellt, will sich um eine Rolle bewerben. Ein junger Regieassistent kommt und bittet den Schauspieler um Geduld: der Regisseur, zugleich der Intendant, habe noch andere Verpflichtungen. Eine alltägliche Situation im Theater, scheint es zunächst. Aber es geht um mehr; Feuerbach, einst berühmt, hat die vergangenen sieben Jahre in der Psychiatrie verbracht und setzt alle Hoffnung auf den Regisseur, mit dem er seine früheren Erfolge errungen hat. Der Assistent soll ihn testen und entledigt sich dieser Aufgabe mit einer Mischung aus Arroganz und Mitleid. Feuerbach steigert sich in eine Schimpf- und Rechtfertigungstirade hinein und endet mit einem halb irrsinnig vorgetragenen Tasso-Monolog, ohne zu bemerken, dass der Regisseur gar nicht gekommen ist. "Er kämpft nicht um eine Rolle, er kämpft um sein Leben.", schreibt Tankred Dorst über seine Figur.

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Ich, Feuerbach, Tankred Dorst

Sprache
Erscheinungsdatum
1986
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(Paperback)
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Titel
Ich, Feuerbach
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Tankred Dorst
Verlag
Suhrkamp
Erscheinungsdatum
1986
Einband
Paperback
ISBN10
3518025767
ISBN13
9783518025765
Reihe
Bewertung
4,45 von 5 Sternen
Beschreibung
Ein Theater nach der Probe, die leere Bühne mit Dekorationsteilen der letzten Vorstellung, der leere Zuschauerraum: das ist der Schauplatz des Stückes von Tankred Dorst. Ein Schauspieler betritt die Bühne. Er ist zu einem Vorsprechen bestellt, will sich um eine Rolle bewerben. Ein junger Regieassistent kommt und bittet den Schauspieler um Geduld: der Regisseur, zugleich der Intendant, habe noch andere Verpflichtungen. Eine alltägliche Situation im Theater, scheint es zunächst. Aber es geht um mehr; Feuerbach, einst berühmt, hat die vergangenen sieben Jahre in der Psychiatrie verbracht und setzt alle Hoffnung auf den Regisseur, mit dem er seine früheren Erfolge errungen hat. Der Assistent soll ihn testen und entledigt sich dieser Aufgabe mit einer Mischung aus Arroganz und Mitleid. Feuerbach steigert sich in eine Schimpf- und Rechtfertigungstirade hinein und endet mit einem halb irrsinnig vorgetragenen Tasso-Monolog, ohne zu bemerken, dass der Regisseur gar nicht gekommen ist. "Er kämpft nicht um eine Rolle, er kämpft um sein Leben.", schreibt Tankred Dorst über seine Figur.