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"Um Nachsicht wird gebeten!"

Die Zustimmung der Großdeutschen Volkspartei zum Bundes-Verfassungsgesetz 1920

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Die historische Großdeutsche Volkspartei (GDVP; 1920–1934) der Ersten Republik Österreich wird oft als reaktionär und antirepublikanisch angesehen, mit dem Hauptinteresse am Anschluss an das Deutsche Reich. Dennoch waren die „Großdeutschen“ maßgeblich an der Entstehung der Republik und deren demokratischer Gestaltung beteiligt, wobei ihnen der Föderalismus besonders wichtig war. Diese Dissertation untersucht detailliert die Interessen und das Vorgehen der GDVP-Abgeordneten in den Verhandlungen über die Verfassung der Ersten Republik. Der Autor analysiert die verfassungsrechtlichen Überlegungen der drei großen Parteien nach dem Ersten Weltkrieg – Sozialdemokraten, Christlichsoziale und Großdeutsche – und beleuchtet die verfassungspolitischen Foren sowie die Verfassungsdebatten vor und nach dem Vertrag von St. Germain. Es wird deutlich, dass die GDVP weit über Anschlussfragen hinaus aktiv am Verfassungsdiskurs und der politischen Systemgestaltung beteiligt war. Dr. Eike Dohrs Arbeit schließt somit eine Forschungslücke und trägt zur geschichtlichen Festigung der Identität des heutigen Dritten Lagers in Bezug auf staatspolitische Verantwortung und positiven Gestaltungswillen bei. Vorworte von verschiedenen politischen Persönlichkeiten untermauern die Relevanz der Arbeit.

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"Um Nachsicht wird gebeten!", Eike Dohr

Sprache
Erscheinungsdatum
2023
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Titel
"Um Nachsicht wird gebeten!"
Untertitel
Die Zustimmung der Großdeutschen Volkspartei zum Bundes-Verfassungsgesetz 1920
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Eike Dohr
Erscheinungsdatum
2023
ISBN10
3990811193
ISBN13
9783990811191
Reihe
Schlagwörter
Sachbücher
Beschreibung
Die historische Großdeutsche Volkspartei (GDVP; 1920–1934) der Ersten Republik Österreich wird oft als reaktionär und antirepublikanisch angesehen, mit dem Hauptinteresse am Anschluss an das Deutsche Reich. Dennoch waren die „Großdeutschen“ maßgeblich an der Entstehung der Republik und deren demokratischer Gestaltung beteiligt, wobei ihnen der Föderalismus besonders wichtig war. Diese Dissertation untersucht detailliert die Interessen und das Vorgehen der GDVP-Abgeordneten in den Verhandlungen über die Verfassung der Ersten Republik. Der Autor analysiert die verfassungsrechtlichen Überlegungen der drei großen Parteien nach dem Ersten Weltkrieg – Sozialdemokraten, Christlichsoziale und Großdeutsche – und beleuchtet die verfassungspolitischen Foren sowie die Verfassungsdebatten vor und nach dem Vertrag von St. Germain. Es wird deutlich, dass die GDVP weit über Anschlussfragen hinaus aktiv am Verfassungsdiskurs und der politischen Systemgestaltung beteiligt war. Dr. Eike Dohrs Arbeit schließt somit eine Forschungslücke und trägt zur geschichtlichen Festigung der Identität des heutigen Dritten Lagers in Bezug auf staatspolitische Verantwortung und positiven Gestaltungswillen bei. Vorworte von verschiedenen politischen Persönlichkeiten untermauern die Relevanz der Arbeit.