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Essex Dogs

Roman

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Im Juli 1346 landen zehn Söldner an der Küste der Normandie und sichern die Flotte des englischen Königs, während der Krieg um den französischen Thron beginnt. Die Essex Dogs kämpfen ums Überleben, um Zusammenhalt und gegen die Geister ihrer Vergangenheit, während das Heer auf die große Schlacht bei Crécy zusteuert. Dan Jones präsentiert zehn starke Charaktere, die den Hundertjährigen Krieg hautnah erleben – inmitten von Schlamm, Blut, Hunger und Angst, wo die Mächtigen als skrupellose Gestalten erscheinen und Gefahr an jeder Ecke lauert. Pismire, der Kleine, schlüpft überall durch, während Scotsman, der Größte, Wände einreißen kann. Millstone, der Steinmetz, ist bereit, alles zu tun, um seine Gefährten zu beschützen. Der exzentrische Priester Father hat den Krieg zu seinem Lebenselixier gemacht. Romford, der Jüngste, wird zum Pagendienst beim erst sechzehnjährigen Prinzen von Wales abkommandiert, obwohl er gut mit dem Bogen schießen kann. Loveday, der kampferprobte Anführer, möchte seine Dogs heil nach England zurückbringen, trifft jedoch auf eine mysteriöse Frau, die ihn nicht mehr loslässt. Empfohlen für Fans von Bernard Cornwell und Ken Follett.

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Essex Dogs, Dan Jones

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2024,
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Die Handlung führt uns ins Jahr 1346. Der englische König Edward III. landet mit seiner Armee an der französischen Küste. Mitten im Chaos begleiten wir die „Essex Dogs", eine Truppe aus zehn Söldnern, die als Vorhut für die englische Armee kämpfen. Sie sind ein wilder Haufen: Pismire, der flinke Späher, Scotsman, der Riese, Millstone, der Beschützer, der abgedrehte Father und natürlich Loveday, der erfahrene Anführer, der seine Männer irgendwie lebend durchbringen will. Jones zeigt das Mittelalter nicht als romantisierte Welt voller Ritter und Glorie, sondern so, wie es wohl wirklich war: brutal, schmutzig und gnadenlos. Gleichzeitig lässt er die Figuren so nah an uns heran, dass man meint, neben ihnen durch den Matsch zu ziehen. Besonders Loveday ist dabei eine Figur, die hängen bleibt: müde vom Töten, aber entschlossen, seine Leute zu retten. Die Sprache ist direkt, rau und bodenständig, perfekt passend zu dieser Truppe. Und obwohl Jones Historiker ist, verliert er sich nicht in Fakten. Natürlich merkt man, dass Jones eher aus dem Sachbuchbereich kommt. Der Roman ist sehr genau, fast dokumentarisch. Die Schlachten sind eindrucksvoll, aber im Mittelteil zieht es sich etwas. Zudem fehlt mir eine übergeordnete Handlung. Wir folgen eher den persönlichen Figuren, und ihren Geschichten, klar ergibt das am Ende auch ein großes Ganzes, dennoch wäre ein zentraler Plot nicht schlecht gewesen.