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Biologen unter Hitler

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Das Buch bietet ein umfassendes Porträt der Biologie im 'Dritten Reich' und dokumentiert detailliert die Auswirkungen der nationalsozialistischen Herrschaft auf die biologische Forschung an Universitäten und Kaiser Wilhelm-Instituten. Die Autorin zeichnet ein wenig schmeichelhaftes Bild der Biologen unter Hitler, das durch politische Angepasstheit und moralische Bedenkenlosigkeit geprägt ist. Sie beleuchtet die Vertreibung jüdischer Wissenschaftler und die Bedeutung des politischen Wohlverhaltens für die Karrieren der in Deutschland verbliebenen Biologen. Das Fach Biologie erholte sich von den Folgen des opportunistischen Karrieredenkens lange nach 1945 nicht. Im Fokus stehen die Forschungsziele, -förderung und -ergebnisse in Botanik, Zoologie und Genetik. Diese Entwicklungen fanden nicht isoliert statt, sondern beeinflussten direkt die rassisch-genetische Ideologie des Nationalsozialismus, einschließlich der Entwicklung biologischer Waffen und der Arbeit der SS-Forschungs- und Lehrgemeinschaft 'Das Ahnenerbe'. Das Buch basiert auf einer Vielzahl zuvor unbekannter Quellen aus Archiven und Interviews mit Zeitzeugen. Es schließt mit biografischen Skizzen, die einigen prominenten Namen, wie dem Verhaltensforscher Konrad Lorenz, eine andere Perspektive verleihen.

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Biologen unter Hitler, Ute Deichmann

Sprache
Erscheinungsdatum
1995
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(Paperback)
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Titel
Biologen unter Hitler
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Ute Deichmann
Erscheinungsdatum
1995
Einband
Paperback
ISBN10
3596125979
ISBN13
9783596125975
Reihe
Beschreibung
Das Buch bietet ein umfassendes Porträt der Biologie im 'Dritten Reich' und dokumentiert detailliert die Auswirkungen der nationalsozialistischen Herrschaft auf die biologische Forschung an Universitäten und Kaiser Wilhelm-Instituten. Die Autorin zeichnet ein wenig schmeichelhaftes Bild der Biologen unter Hitler, das durch politische Angepasstheit und moralische Bedenkenlosigkeit geprägt ist. Sie beleuchtet die Vertreibung jüdischer Wissenschaftler und die Bedeutung des politischen Wohlverhaltens für die Karrieren der in Deutschland verbliebenen Biologen. Das Fach Biologie erholte sich von den Folgen des opportunistischen Karrieredenkens lange nach 1945 nicht. Im Fokus stehen die Forschungsziele, -förderung und -ergebnisse in Botanik, Zoologie und Genetik. Diese Entwicklungen fanden nicht isoliert statt, sondern beeinflussten direkt die rassisch-genetische Ideologie des Nationalsozialismus, einschließlich der Entwicklung biologischer Waffen und der Arbeit der SS-Forschungs- und Lehrgemeinschaft 'Das Ahnenerbe'. Das Buch basiert auf einer Vielzahl zuvor unbekannter Quellen aus Archiven und Interviews mit Zeitzeugen. Es schließt mit biografischen Skizzen, die einigen prominenten Namen, wie dem Verhaltensforscher Konrad Lorenz, eine andere Perspektive verleihen.