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Nestroy

Eine Biographie in 30 Szenen

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Der 'wienerische Shakespeare' in neuer Perspektive: dreißig Schlaglichter auf Johann Nestroy in 30 biographischen 'Short cuts'. 'So ehrt man einen verstorbenen Erzbischof, aber keinen lebendigen Mimerer', empörte sich Johann Nestroy im Januar 1861. Eine ihn pomphaft beweihräuchernde Darstellung seiner Karriere - unter Glas und in vergoldetem Rahmen - hatte den Zorn des sechzigjährigen 'Pensionisten' erregt. Wie ehrt man also einen frech outrierenden Mimen? Lebendig, versteht sich, ohne goldenen Rahmen und nicht unter Glas, kurz: indem man ihm Spielraum läßt, auch posthum. Den räumen ihm diese biographischen Annäherungen ein, die keine konventionelle 'Von-der-Wiege-bis-zur-Bahre'-Darstellung sind, sondern ein Reigen von thematisch und um zentrale Ereignisse inszenierten Geschichten: von Nestroys Spielleidenschaft, seinen Amouren, seiner unheimlichen Bühnenpräsenz über die Kämpfe mit der Zensur, seine 'sittenwidrigen' Extempores bis hin zu den beinah handgreiflichen Konflikten mit Kritikern und Publikum und seiner Haltung zur Revolution von 1848. Jeweils in sich abgeschlossen, lädt jeder dieser 'Short cuts' zur Lektüre weiterer Geschichten ein: kaleidoskopische Blicke auf die feinen 'psychologischen Quadrillierungen, die das Unterfutter' der Person Nestroy bilden.

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Nestroy, Walter Schübler

Sprache
Erscheinungsdatum
2001
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(Hardcover)
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Titel
Nestroy
Untertitel
Eine Biographie in 30 Szenen
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Walter Schübler
Verlag
Residenz
Erscheinungsdatum
2001
Einband
Hardcover
ISBN10
3701712271
ISBN13
9783701712274
Reihe
Beschreibung
Der 'wienerische Shakespeare' in neuer Perspektive: dreißig Schlaglichter auf Johann Nestroy in 30 biographischen 'Short cuts'. 'So ehrt man einen verstorbenen Erzbischof, aber keinen lebendigen Mimerer', empörte sich Johann Nestroy im Januar 1861. Eine ihn pomphaft beweihräuchernde Darstellung seiner Karriere - unter Glas und in vergoldetem Rahmen - hatte den Zorn des sechzigjährigen 'Pensionisten' erregt. Wie ehrt man also einen frech outrierenden Mimen? Lebendig, versteht sich, ohne goldenen Rahmen und nicht unter Glas, kurz: indem man ihm Spielraum läßt, auch posthum. Den räumen ihm diese biographischen Annäherungen ein, die keine konventionelle 'Von-der-Wiege-bis-zur-Bahre'-Darstellung sind, sondern ein Reigen von thematisch und um zentrale Ereignisse inszenierten Geschichten: von Nestroys Spielleidenschaft, seinen Amouren, seiner unheimlichen Bühnenpräsenz über die Kämpfe mit der Zensur, seine 'sittenwidrigen' Extempores bis hin zu den beinah handgreiflichen Konflikten mit Kritikern und Publikum und seiner Haltung zur Revolution von 1848. Jeweils in sich abgeschlossen, lädt jeder dieser 'Short cuts' zur Lektüre weiterer Geschichten ein: kaleidoskopische Blicke auf die feinen 'psychologischen Quadrillierungen, die das Unterfutter' der Person Nestroy bilden.