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Drehbuch der Träume

Gedichte

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  • 168 Seiten
  • 6 Lesestunden

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Frühlingshaft beginnt Erwin Messmers neuster Gedichtband mit ›Piepsfäden‹ und ›Zirpgirlanden‹, dem ›Openair der Singvögel‹, um uns nach diesem musikalischen Auftakt zu einem Rundgang durch Naturimpressionen, Alltagsszenen und Erinnerungen einzuladen. Behutsam setzt der Autor die Magie der Sprache ein: Da wird Unscheinbares subtil ins Bild gerückt und erhält Tiefenschärfe, da wird Feierliches mit skeptischem Humor quittiert, da verliert Normiertes unter der sprachlichen Lupe seine feste Kontur und beginnt zu schillern, und Gewöhnliches entpuppt sich als überraschend sinnfällig. Bild um Bild zieht eine facettenreiche Welt an uns vorüber, klingt schliesslich mit dem Thema Liebe aus. Ein poetischer Film. Bei dem Erwin Messmer umsichtig Regie führt. Drehbuch der Träume ist aber nicht Wohlfühlkino: Es spricht nicht nur von Glück und Heiterkeit, sondern auch von der Flüchtigkeit des Seins, von Tod, Verlust und Trauer. Typisch für den Autor ist dabei, dass er nicht nur die grossen Dramen thematisiert, sondern auch im Kleinen das Existenzielle erfasst: im zertretenen Schneckenhaus etwa, im herzergreifenden Muhen einer Kuh. Der Reiz von Erwin Messmers Lyrik liegt genau in dieser Mischung von Tiefgang und Leichtigkeit bei einfühlsamer Beobachtung des Alltäglichen.

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Drehbuch der Träume, Erwin Messmer

Sprache
Erscheinungsdatum
2024
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(Hardcover)
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Titel
Drehbuch der Träume
Untertitel
Gedichte
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Erwin Messmer
Verlag
edition 8
Erscheinungsdatum
2024
Einband
Hardcover
Seitenzahl
168
ISBN10
3859904884
ISBN13
9783859904880
Reihe
Schlagwörter
Belletristik, Poesie
Beschreibung
Frühlingshaft beginnt Erwin Messmers neuster Gedichtband mit ›Piepsfäden‹ und ›Zirpgirlanden‹, dem ›Openair der Singvögel‹, um uns nach diesem musikalischen Auftakt zu einem Rundgang durch Naturimpressionen, Alltagsszenen und Erinnerungen einzuladen. Behutsam setzt der Autor die Magie der Sprache ein: Da wird Unscheinbares subtil ins Bild gerückt und erhält Tiefenschärfe, da wird Feierliches mit skeptischem Humor quittiert, da verliert Normiertes unter der sprachlichen Lupe seine feste Kontur und beginnt zu schillern, und Gewöhnliches entpuppt sich als überraschend sinnfällig. Bild um Bild zieht eine facettenreiche Welt an uns vorüber, klingt schliesslich mit dem Thema Liebe aus. Ein poetischer Film. Bei dem Erwin Messmer umsichtig Regie führt. Drehbuch der Träume ist aber nicht Wohlfühlkino: Es spricht nicht nur von Glück und Heiterkeit, sondern auch von der Flüchtigkeit des Seins, von Tod, Verlust und Trauer. Typisch für den Autor ist dabei, dass er nicht nur die grossen Dramen thematisiert, sondern auch im Kleinen das Existenzielle erfasst: im zertretenen Schneckenhaus etwa, im herzergreifenden Muhen einer Kuh. Der Reiz von Erwin Messmers Lyrik liegt genau in dieser Mischung von Tiefgang und Leichtigkeit bei einfühlsamer Beobachtung des Alltäglichen.