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Delikt Abtreibung

Frauenarmut, ungewollte Schwangerschaften und illegale Abbrüche

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  • 254 Seiten
  • 9 Lesestunden

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2024 feiern wir 50 Jahre Recht auf Abtreibung. Bis zum Jahr 1974 wurde das Delikt Abtreibung von Polizei und Justiz jedoch rigoros verfolgt. Das galt besonders für arme Frauen, die der Strafverfolgung schutzlos ausgeliefert waren. In ihrem Buch erläutert Sylvia Köchl anhand von 49 Gerichtsfällen, die in Wien im Zeitraum 1923 bis 1974 stattfanden und exemplarisch für den gesamten deutschsprachigen Raum stehen, wie die Realität für Frauen im 20. Jahrhundert aussah, die sich keine ärztlichen Abtreibungen leisten konnten. Sie waren gezwungen, sich auf dem damals florierenden illegalen Dienstleistungsmarkt umzusehen. . Wie haben sie Kontakt mit Abtreiberinnen aufgenommen? . Wer waren diese Abtreiberinnen? . Was wurde bezahlt? . Mit welchen Methoden wurden die Eingriffe durchgeführt? . Wie erfuhr die Polizei eigentlich davon? . Wie lief die Strafverfolgung ab? . Und welche Urteile wurden dann verhängt? Sachlich arbeitet die Journalistin Sylvia Köchl diese Geschichte auf, die sich wie ein Krimi liest. Feiern wir bald auch die Streichung der Abtreibungsparagrafen aus dem Strafgesetzbuch?

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Delikt Abtreibung, Sylvia Köchl

Sprache
Erscheinungsdatum
2024
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(Paperback)
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Titel
Delikt Abtreibung
Untertitel
Frauenarmut, ungewollte Schwangerschaften und illegale Abbrüche
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Sylvia Köchl
Erscheinungsdatum
2024
Einband
Paperback
Seitenzahl
254
ISBN10
3991360438
ISBN13
9783991360438
Reihe
Schlagwörter
Sachbücher
Bewertung
4,25 von 5 Sternen
Beschreibung
2024 feiern wir 50 Jahre Recht auf Abtreibung. Bis zum Jahr 1974 wurde das Delikt Abtreibung von Polizei und Justiz jedoch rigoros verfolgt. Das galt besonders für arme Frauen, die der Strafverfolgung schutzlos ausgeliefert waren. In ihrem Buch erläutert Sylvia Köchl anhand von 49 Gerichtsfällen, die in Wien im Zeitraum 1923 bis 1974 stattfanden und exemplarisch für den gesamten deutschsprachigen Raum stehen, wie die Realität für Frauen im 20. Jahrhundert aussah, die sich keine ärztlichen Abtreibungen leisten konnten. Sie waren gezwungen, sich auf dem damals florierenden illegalen Dienstleistungsmarkt umzusehen. . Wie haben sie Kontakt mit Abtreiberinnen aufgenommen? . Wer waren diese Abtreiberinnen? . Was wurde bezahlt? . Mit welchen Methoden wurden die Eingriffe durchgeführt? . Wie erfuhr die Polizei eigentlich davon? . Wie lief die Strafverfolgung ab? . Und welche Urteile wurden dann verhängt? Sachlich arbeitet die Journalistin Sylvia Köchl diese Geschichte auf, die sich wie ein Krimi liest. Feiern wir bald auch die Streichung der Abtreibungsparagrafen aus dem Strafgesetzbuch?