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Ausbeutung

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  • 142 Seiten
  • 5 Lesestunden

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»Möge sie zerbrochen werden, diese alte Welt, wo die Unschuld zugrunde ging, wo die Selbstsucht gedieh, wo der Mensch vom Menschen ausgebeutet wurde!«, so einst Heinrich Heine. Schon bald meinte der aufgeladene Begriff mehr als die Ausbeutung von Erzminen und Kohleschächten. Ausbeutung der Natur, von Frauen, von Kindern; koloniale, sexuelle Ausbeutung – und: Ausbeutung von Arbeitskraft. Der Band skizziert Formen von Ausbeutung, umreißt deren Bedeutung in Sklavenhaltergesellschaft und Feudalismus und fragt mit Blick auf heute: Liegt Ausbeutung nur bei Drangsal, bei Hungerlöhnen vor? Oder ist sie dem Kapitalismus an sich eigen? Klaus Müller rührt an den Kern von Ausbeutung, den er in der Aneignung von Mehrwert sieht: Ausgebeutet wird, wer länger arbeitet als für den eigenen Bedarf nötig. Formen und Grad ändern sich, von Land zu Land, von Epoche zu Epoche; doch wer von Ausbeutung spricht, hebt zugleich deren Abschaffung auf den Schild. Bestehen Perspektiven in einer Matrix aus Vergesellschaftung, Gemeineigentum sowie kollektiven und solidarischen Wirtschaftsformen? Perspektiven also jenseits »dieser alten Welt«?

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Ausbeutung, Klaus Müller

Sprache
Erscheinungsdatum
2024
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(Paperback)
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Titel
Ausbeutung
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Klaus Müller
Erscheinungsdatum
2024
Einband
Paperback
Seitenzahl
142
ISBN10
3894388390
ISBN13
9783894388393
Reihe
Schlagwörter
Sachbücher
Beschreibung
»Möge sie zerbrochen werden, diese alte Welt, wo die Unschuld zugrunde ging, wo die Selbstsucht gedieh, wo der Mensch vom Menschen ausgebeutet wurde!«, so einst Heinrich Heine. Schon bald meinte der aufgeladene Begriff mehr als die Ausbeutung von Erzminen und Kohleschächten. Ausbeutung der Natur, von Frauen, von Kindern; koloniale, sexuelle Ausbeutung – und: Ausbeutung von Arbeitskraft. Der Band skizziert Formen von Ausbeutung, umreißt deren Bedeutung in Sklavenhaltergesellschaft und Feudalismus und fragt mit Blick auf heute: Liegt Ausbeutung nur bei Drangsal, bei Hungerlöhnen vor? Oder ist sie dem Kapitalismus an sich eigen? Klaus Müller rührt an den Kern von Ausbeutung, den er in der Aneignung von Mehrwert sieht: Ausgebeutet wird, wer länger arbeitet als für den eigenen Bedarf nötig. Formen und Grad ändern sich, von Land zu Land, von Epoche zu Epoche; doch wer von Ausbeutung spricht, hebt zugleich deren Abschaffung auf den Schild. Bestehen Perspektiven in einer Matrix aus Vergesellschaftung, Gemeineigentum sowie kollektiven und solidarischen Wirtschaftsformen? Perspektiven also jenseits »dieser alten Welt«?