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Wolves of Winter

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For the Dogs, the war has only just begun. Caught in the siege of Calais during an eleven-month blockade, the men are no longer blindly facing the unknown. They grapple with questions about their purpose and the king's obsession with this small French town. Though not paid to question their orders, they possess the means to extract information from others. Their journey will uncover who truly benefits from a war that seems destined to last a century. As battles rage, they sense an impending natural disaster looming over them. The narrative spans the siege city outside Calais, pirate ships in the harbor, and the shadowy dealings within the homes of powerful oligarchs, where pivotal decisions are made. This gripping and brutal tale vividly brings the 1300s to life, exploring themes of money, merchants, and the medieval 'deep state.' It is essential reading for fans of historical fiction. Praise for the work includes descriptions of its "oddly joyous" nature, fast-paced action, and comparisons to the best of Bernard Cornwell. Critics highlight its "testosterone-fueled, blood-soaked" narrative and commend its unforgettable characters and vibrant writing style. This captivating story promises to engage readers with its rich historical detail and compelling plot.

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Wolves of Winter, Dan Jones

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2023
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(Paperback)
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„Winterwölfe“, erzählt den Hundertjährigen Krieg erneut konsequent aus der Sicht der einfachen Soldaten. Es gibt dabei keine Helden: Die Essex Dogs sind kaputt, körperlich wie seelisch. Süchtig, abgestumpft, teilweise einfach nur widerlich. Krieg macht hier niemanden edel, sondern frisst jeden Menschen auf. Jones verzichtet komplett auf Romantisierung und zeigt Männer, die durch ihre ganz persönliche Hölle gehen. Im Vergleich zum ersten Band ist „Winterwölfe“ weniger actionreich, dafür deutlich intensiver. Der Fokus liegt stärker auf den Figuren und dem, was der Krieg aus ihnen macht. Die Belagerung von Calais ist dabei das bedrückende Zentrum des Romans: Hunger, Krankheit, Kanonenfeuer, sinnlose Befehle und das Leid der Zivilbevölkerung. Das Elend kennt keine Seiten und keine Grenzen. Historisch ist das Ganze hervorragend erzählt. Die Kluft zwischen Adel und einfachem Soldaten, die völlige Austauschbarkeit menschlichen Lebens und das Ausgeliefertsein gegenüber absolut sinnlosen Befehlen ziehen sich durch das gesamte Buch. Düster, brutal und stellenweise schwer auszuhalten, aber genau deshalb so beeindruckend. „Winterwölfe“ ist für mich eine konsequente Weiterentwicklung zum ersten Band und macht sehr neugierig auf das Finale der Reihe, „Löwenherzen“ der im Frühjahr 2026 beim Verlag erscheinen wird.