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Scham, Schmerz, Hysterisierung

Kulturwissenschaftliche Perspektiven auf Menstruation als Alltagspraxis

Autor*innen

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  • 106 Seiten
  • 4 Lesestunden

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„Das ist halt da. Das gehört dazu, das gehört zu mir, das gehört in dem Moment zum Tagesablauf“ (Zoe: 119). Menstruieren ist Alltagspraxis und wird zugleich oft unsichtbar gemacht. Auch kultur- und sozialwissenschaftliche Auseinandersetzungen zum Thema fehlen weitgehend. Doch welche Praktiken sind mit der Menstruation verbunden und wie schreiben sich dabei gesellschaftliche Normen in Körper und Selbstwahrnehmungen ein? Diesen Fragen geht Tabea Stirenberg auf der Grundlage von qualitativen Interviews mit menstruierenden cis Frauen nach. Dabei rückt sie periodenspezifische Alltagspraktiken, wie vestimentäre Praktiken, den Umgang mit Periodenprodukten und Kommunikationsstrategien ins Zentrum ihrer kulturwissenschaftlichen Analyse. Zudem gibt sie Einblicke in die Auseinandersetzung der Interviewpartnerinnen mit bestehenden Hysterisierungsdiskursen sowie der gesellschaftlichen Normalisierung periodenbedingter Schmerzen. Die Studie folgt dabei dem Wunsch der Interviewpartnerinnen nach einer stärkeren Berücksichtigung von Menstruationsperspektiven und leistet einen detailreichen, ethnografischen Beitrag zur wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Alltagsphänomen Menstruation.

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Scham, Schmerz, Hysterisierung, Tabea Stirenberg

Sprache
Erscheinungsdatum
2022
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Titel
Scham, Schmerz, Hysterisierung
Untertitel
Kulturwissenschaftliche Perspektiven auf Menstruation als Alltagspraxis
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Tabea Stirenberg
Erscheinungsdatum
2022
Seitenzahl
106
ISBN10
3831649774
ISBN13
9783831649778
Reihe
Beschreibung
„Das ist halt da. Das gehört dazu, das gehört zu mir, das gehört in dem Moment zum Tagesablauf“ (Zoe: 119). Menstruieren ist Alltagspraxis und wird zugleich oft unsichtbar gemacht. Auch kultur- und sozialwissenschaftliche Auseinandersetzungen zum Thema fehlen weitgehend. Doch welche Praktiken sind mit der Menstruation verbunden und wie schreiben sich dabei gesellschaftliche Normen in Körper und Selbstwahrnehmungen ein? Diesen Fragen geht Tabea Stirenberg auf der Grundlage von qualitativen Interviews mit menstruierenden cis Frauen nach. Dabei rückt sie periodenspezifische Alltagspraktiken, wie vestimentäre Praktiken, den Umgang mit Periodenprodukten und Kommunikationsstrategien ins Zentrum ihrer kulturwissenschaftlichen Analyse. Zudem gibt sie Einblicke in die Auseinandersetzung der Interviewpartnerinnen mit bestehenden Hysterisierungsdiskursen sowie der gesellschaftlichen Normalisierung periodenbedingter Schmerzen. Die Studie folgt dabei dem Wunsch der Interviewpartnerinnen nach einer stärkeren Berücksichtigung von Menstruationsperspektiven und leistet einen detailreichen, ethnografischen Beitrag zur wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Alltagsphänomen Menstruation.