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Museen in der DDR

Akteure – Orte – Politik

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  • 424 Seiten
  • 15 Lesestunden

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Uber dreissig Jahre nach dem Mauerfall fragt der Sammelband, der die Ergebnisse einer 2019 von der Richard-Schone-Gesellschaft fur Museumsgeschichte in der Kunsthalle Rostock veranstalteten interdisziplinaren Tagung prasentiert, erstmals grundlegender nach der Rolle der Institution Museum in der DDR. Funf Kapitel schlagen thematische Schneisen in das komplexe Feld einer ostdeutschen Museumshistoriografie zwischen 1949 und 1989: von museumspolitischen Rahmenstrukturen und internationalen Museumsbeziehungen uber spezifische Formen der Museumsgestaltung und systembedingte Sammelstrategien bis hin zur Funktion einzelner Museumstypen. Durch Berucksichtigung jeweils verschiedener Phasen der DDR-Geschichte - von der SBZ und fruhen DDR uber die Ulbricht-Zeit bis zu Honecker und den 1980er Jahren - weist die Publikation zugleich auf Wandlungen und Entwicklungen wie auf mogliche Nischen und Freiraume hin. Reich illustriert, mit viel Quellenmaterial und einer ersten Gesamtbibliografie zeichnet der Band so ein vielschichtiges Bild einer immer wieder flexibel an politische Vorgaben angepassten, ganz eigenen DDR-Museumsgeschichte, mit der es heute in der gesamtdeutschen Museumslandschaft differenziert umzugehen gilt.

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Museen in der DDR, Lukas Cladders

Sprache
Erscheinungsdatum
2022
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(Paperback)
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Titel
Museen in der DDR
Untertitel
Akteure – Orte – Politik
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Lukas Cladders
Erscheinungsdatum
2022
Einband
Paperback
Seitenzahl
424
ISBN10
3412525324
ISBN13
9783412525323
Reihe
Beschreibung
Uber dreissig Jahre nach dem Mauerfall fragt der Sammelband, der die Ergebnisse einer 2019 von der Richard-Schone-Gesellschaft fur Museumsgeschichte in der Kunsthalle Rostock veranstalteten interdisziplinaren Tagung prasentiert, erstmals grundlegender nach der Rolle der Institution Museum in der DDR. Funf Kapitel schlagen thematische Schneisen in das komplexe Feld einer ostdeutschen Museumshistoriografie zwischen 1949 und 1989: von museumspolitischen Rahmenstrukturen und internationalen Museumsbeziehungen uber spezifische Formen der Museumsgestaltung und systembedingte Sammelstrategien bis hin zur Funktion einzelner Museumstypen. Durch Berucksichtigung jeweils verschiedener Phasen der DDR-Geschichte - von der SBZ und fruhen DDR uber die Ulbricht-Zeit bis zu Honecker und den 1980er Jahren - weist die Publikation zugleich auf Wandlungen und Entwicklungen wie auf mogliche Nischen und Freiraume hin. Reich illustriert, mit viel Quellenmaterial und einer ersten Gesamtbibliografie zeichnet der Band so ein vielschichtiges Bild einer immer wieder flexibel an politische Vorgaben angepassten, ganz eigenen DDR-Museumsgeschichte, mit der es heute in der gesamtdeutschen Museumslandschaft differenziert umzugehen gilt.