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- 358 Seiten
- 13 Lesestunden
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Obwohl Vladimir Nabokovs Einstellung zu Deutschland zwischen kühler Distanz und leidenschaftlicher Ablehnung schwankte, lassen sich sowohl in seinem Leben als auch in seinem Werk verschiedene "deutsche Tropen" beobachten. Dies betrifft nicht nur mehrere Romane, die in Berlin spielen. Ebenso interessant sind Nabokovs Ansichten über die Natur des Bösen und des Totalitarismus, konfrontiert mit der Philosophie von Hannah Arendt. Ein weiterer wesentlicher Aspekt betrifft romantische Motive in "Der Verteidiger" und "Lolita", die hier unter dem Aspekt des spezifisch deutschen Romantizismus (Ludwig Tieck, Friedrich de la Motte Fouqué, E.T.A. Hoffmann) betrachtet werden. Ein eigenes Kapitel ist einer vergleichenden Analyse von "Einladung zur Enthauptung" und Franz Kafkas "Der Prozess" gewidmet.
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Vladimir Nabokovs Eigenwelt, Andrey Kotin
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 2022
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- (Hardcover)
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- Titel
- Vladimir Nabokovs Eigenwelt
- Untertitel
- Deutsche Bezugsfelder einer russischen Künstlerexistenz
- Sprache
- Deutsch
- Autor*innen
- Andrey Kotin
- Verlag
- V & R Unipress GmbH
- Erscheinungsdatum
- 2022
- Einband
- Hardcover
- Seitenzahl
- 358
- ISBN10
- 3847114565
- ISBN13
- 9783847114567
- Reihe
- Schlagwörter
- Sachbücher, Sozialwissenschaften, Lehrbücher, Universitätslehrbücher, Pädagogik
- Beschreibung
- Obwohl Vladimir Nabokovs Einstellung zu Deutschland zwischen kühler Distanz und leidenschaftlicher Ablehnung schwankte, lassen sich sowohl in seinem Leben als auch in seinem Werk verschiedene "deutsche Tropen" beobachten. Dies betrifft nicht nur mehrere Romane, die in Berlin spielen. Ebenso interessant sind Nabokovs Ansichten über die Natur des Bösen und des Totalitarismus, konfrontiert mit der Philosophie von Hannah Arendt. Ein weiterer wesentlicher Aspekt betrifft romantische Motive in "Der Verteidiger" und "Lolita", die hier unter dem Aspekt des spezifisch deutschen Romantizismus (Ludwig Tieck, Friedrich de la Motte Fouqué, E.T.A. Hoffmann) betrachtet werden. Ein eigenes Kapitel ist einer vergleichenden Analyse von "Einladung zur Enthauptung" und Franz Kafkas "Der Prozess" gewidmet.