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Ein Volk verschwindet

Wie wir China beim Völkermord an den Uiguren zuschauen

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  • 205 Seiten
  • 8 Lesestunden

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In der nordwestchinesischen Provinz Xinjiang ist in den vergangenen Jahren eine Dystopie Wirklichkeit geworden: Die muslimischen Uiguren werden dort mit allen Möglichkeiten des Digitalzeitalters erfasst und überwacht. Etwa eine Million Menschen sind monatelang in Umerziehungslagern« interniert, wo Folter, Zwangsarbeit und Gehirnwäsche an der Tagesordnung sind. Gleichzeitig werden Moscheen geschlossen, religiöse Feste untersagt, Baudenkmäler zerstört. Offensichtlich soll die kulturelle Identität des 15-Millionen-Volks ausgelöscht werden. Philipp Mattheis beschreibt in seinem Buch, wer die Uiguren sind und warum die chinesische Regierung so erbarmungslos gegen sie vorgeht. Er stellt aber auch Menschen vor, die dem Alptraum entkommen sind, und solche, die Widerstand organisieren. Nicht zuletzt beleuchtet er die unrühmliche Rolle deutscher und anderer westlicher Unternehmen, die in Xinjiang auf Zwangsarbeiter zurückgreifen, und das weitgehende Schweigen der internationalen Gemeinschaft, die die Macht der chinesischen Regierung fürchtet.

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Ein Volk verschwindet, Philipp Mattheis

Sprache
Erscheinungsdatum
2022
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(Paperback)
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Titel
Ein Volk verschwindet
Untertitel
Wie wir China beim Völkermord an den Uiguren zuschauen
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Philipp Mattheis
Erscheinungsdatum
2022
Einband
Paperback
Seitenzahl
205
ISBN10
3742508628
ISBN13
9783742508621
Reihe
Schlagwörter
Sachbücher, China
Bewertung
4 von 5 Sternen
Beschreibung
In der nordwestchinesischen Provinz Xinjiang ist in den vergangenen Jahren eine Dystopie Wirklichkeit geworden: Die muslimischen Uiguren werden dort mit allen Möglichkeiten des Digitalzeitalters erfasst und überwacht. Etwa eine Million Menschen sind monatelang in Umerziehungslagern« interniert, wo Folter, Zwangsarbeit und Gehirnwäsche an der Tagesordnung sind. Gleichzeitig werden Moscheen geschlossen, religiöse Feste untersagt, Baudenkmäler zerstört. Offensichtlich soll die kulturelle Identität des 15-Millionen-Volks ausgelöscht werden. Philipp Mattheis beschreibt in seinem Buch, wer die Uiguren sind und warum die chinesische Regierung so erbarmungslos gegen sie vorgeht. Er stellt aber auch Menschen vor, die dem Alptraum entkommen sind, und solche, die Widerstand organisieren. Nicht zuletzt beleuchtet er die unrühmliche Rolle deutscher und anderer westlicher Unternehmen, die in Xinjiang auf Zwangsarbeiter zurückgreifen, und das weitgehende Schweigen der internationalen Gemeinschaft, die die Macht der chinesischen Regierung fürchtet.