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Gesellschaft als staatliche Veranstaltung?

Orte politischer und kultureller Partizipation in der DDR

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Die paternalistisch-autoritare Gesellschaftsvorstellung der SED sah personliches Engagement nur innerhalb staatlicher Strukturen vor, eine gesellschaftliche Selbstorganisation war in der DDR unerwunscht. Doch wie gestaltete sich politische und kulturelle Partizipation innerhalb dieser staatlichen Strukturen in der Praxis? Das Buch wirft in seinen Beitragen einen vielschichtigen Blick auf burgerschaftliches Engagement in der DDR. Deutlich wird dabei, dass die Menschen aktiv die Angebote der staatlichen Verwaltungen, Blockparteien und Massenorganisationen fur eigene Anliegen nutzten, sei es zur Pflege heimischer Traditionen oder den Umweltschutz. Als mit dem revolutionaren Umbruch 1989/1990 diese systemspezifische Partizipation zerbrach, setzten in einigen Fallen die Burgerinnen und Burger ihr Engagement in nun erlaubten Vereinen und Initiativen fort.

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Gesellschaft als staatliche Veranstaltung?, Jörg Ganzenmüller

Sprache
Erscheinungsdatum
2022
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(Hardcover)
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Titel
Gesellschaft als staatliche Veranstaltung?
Untertitel
Orte politischer und kultureller Partizipation in der DDR
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2022
Einband
Hardcover
Seitenzahl
296
ISBN10
3412521647
ISBN13
9783412521646
Reihe
Beschreibung
Die paternalistisch-autoritare Gesellschaftsvorstellung der SED sah personliches Engagement nur innerhalb staatlicher Strukturen vor, eine gesellschaftliche Selbstorganisation war in der DDR unerwunscht. Doch wie gestaltete sich politische und kulturelle Partizipation innerhalb dieser staatlichen Strukturen in der Praxis? Das Buch wirft in seinen Beitragen einen vielschichtigen Blick auf burgerschaftliches Engagement in der DDR. Deutlich wird dabei, dass die Menschen aktiv die Angebote der staatlichen Verwaltungen, Blockparteien und Massenorganisationen fur eigene Anliegen nutzten, sei es zur Pflege heimischer Traditionen oder den Umweltschutz. Als mit dem revolutionaren Umbruch 1989/1990 diese systemspezifische Partizipation zerbrach, setzten in einigen Fallen die Burgerinnen und Burger ihr Engagement in nun erlaubten Vereinen und Initiativen fort.