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Divers versus verständlich?

Gendergerechte Formulierungen in Texten der Leichten Sprache

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Leichte Sprache ist eine verständlichkeitsoptimierte Varietät des Deutschen, die versucht, Texte weniger schwierig zu machen, indem sie Kommunikationsbarrieren abbaut. Der Einsatz von gendergerechten Formulierungen scheint im Vergleich dazu genau das Gegenteil zu bewirken. Dennoch kann die Inklusion als gemeinsames Ziel der beiden so unterschiedlichen Sprachbewegungen angesehen werden und es wird zudem zunehmend versucht, auch in der Leichten Sprache zu gendern. Die Autorin geht der Frage nach, inwiefern der Genderstern Texte für Menschen mit geistiger Behinderung schwerer verständlich macht. Dafür wurden zwei Versionen eines Textes erstellt, der von den befragten Personen mit geistiger Behinderung mittels eines dreiteiligen Erhebungsinstrumentes, bestehend aus einem schriftlichen und einem mündlichen Fragebogen sowie einem Interview-Leitfaden, ­bearbeitet wurde. Durch die Kombination verschiedener Methoden wurde es ­möglich, nicht nur die subjektiven Erfahrungen und Meinungen der Probandinnen und Probanden zum Gendern abzufragen, sondern darüber hinaus auch ihr Textverständnis zu testen, um davon ausgehend Rückschlüsse auf die Verständlichkeit des Gendersterns ziehen zu können.

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Divers versus verständlich?, Jacqueline Tross

Sprache
Erscheinungsdatum
2023
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Titel
Divers versus verständlich?
Untertitel
Gendergerechte Formulierungen in Texten der Leichten Sprache
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Jacqueline Tross
Erscheinungsdatum
2023
Seitenzahl
117
ISBN10
3732909921
ISBN13
9783732909926
Reihe
Beschreibung
Leichte Sprache ist eine verständlichkeitsoptimierte Varietät des Deutschen, die versucht, Texte weniger schwierig zu machen, indem sie Kommunikationsbarrieren abbaut. Der Einsatz von gendergerechten Formulierungen scheint im Vergleich dazu genau das Gegenteil zu bewirken. Dennoch kann die Inklusion als gemeinsames Ziel der beiden so unterschiedlichen Sprachbewegungen angesehen werden und es wird zudem zunehmend versucht, auch in der Leichten Sprache zu gendern. Die Autorin geht der Frage nach, inwiefern der Genderstern Texte für Menschen mit geistiger Behinderung schwerer verständlich macht. Dafür wurden zwei Versionen eines Textes erstellt, der von den befragten Personen mit geistiger Behinderung mittels eines dreiteiligen Erhebungsinstrumentes, bestehend aus einem schriftlichen und einem mündlichen Fragebogen sowie einem Interview-Leitfaden, ­bearbeitet wurde. Durch die Kombination verschiedener Methoden wurde es ­möglich, nicht nur die subjektiven Erfahrungen und Meinungen der Probandinnen und Probanden zum Gendern abzufragen, sondern darüber hinaus auch ihr Textverständnis zu testen, um davon ausgehend Rückschlüsse auf die Verständlichkeit des Gendersterns ziehen zu können.