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Das Hamburger Künstlerfest - Die Götzenpauke von 1921

Phantastische Szenerien, gellendes Schmettern und ekstatische Wildheit

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  • 168 Seiten
  • 6 Lesestunden

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Unter den Hamburger Künstlerfesten war Die Götzenpauke von 1921 wohl eines der aufsehenerregendsten und zugleich umstrittensten Feste der zwanziger Jahre. Denn während die einen von einem ?bacchantischen Ausbruch lange unterdrückter Lebensfreude? sprachen, kehrten wiederum andere "gegenüber diesen Festen den tugendhaften Griesgram heraus; am bärbeißigsten gegenüber der 'Götzenpauke'". Das der "primitiven" Kunst gewidmete Fest wird in der vorliegenden Publikation als ein Versuch der Hamburger Künstlerschaft beschrieben, mittels der vermeintlichen Alterität der außereuropäischen Kulturen eine fantastische, den alltäglichen Konventionen enthobene Gegenwelt zu erschaffen. Doch in dem Bewusstsein, dass der Primitivismus in den zwanziger Jahren bereits ein so großes Ausmaß der Popularisierung und Kommerzialisierung angenommen hatte, dass zahlreiche Kulturprodukte mit dem Versprechen nach Urzeiten, Urklängen, Urmythen und Urkulten lockten, zeichnete sich das Künstlerfest insbesondere durch seinen ironischen, am Dadaismus geschulten Umgang mit der "primitiven" Ästhetik aus

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Das Hamburger Künstlerfest - Die Götzenpauke von 1921, Vivien Röbstorf

Sprache
Erscheinungsdatum
2021
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Titel
Das Hamburger Künstlerfest - Die Götzenpauke von 1921
Untertitel
Phantastische Szenerien, gellendes Schmettern und ekstatische Wildheit
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Vivien Röbstorf
Erscheinungsdatum
2021
Seitenzahl
168
ISBN10
3959480040
ISBN13
9783959480048
Reihe
Beschreibung
Unter den Hamburger Künstlerfesten war Die Götzenpauke von 1921 wohl eines der aufsehenerregendsten und zugleich umstrittensten Feste der zwanziger Jahre. Denn während die einen von einem ?bacchantischen Ausbruch lange unterdrückter Lebensfreude? sprachen, kehrten wiederum andere "gegenüber diesen Festen den tugendhaften Griesgram heraus; am bärbeißigsten gegenüber der 'Götzenpauke'". Das der "primitiven" Kunst gewidmete Fest wird in der vorliegenden Publikation als ein Versuch der Hamburger Künstlerschaft beschrieben, mittels der vermeintlichen Alterität der außereuropäischen Kulturen eine fantastische, den alltäglichen Konventionen enthobene Gegenwelt zu erschaffen. Doch in dem Bewusstsein, dass der Primitivismus in den zwanziger Jahren bereits ein so großes Ausmaß der Popularisierung und Kommerzialisierung angenommen hatte, dass zahlreiche Kulturprodukte mit dem Versprechen nach Urzeiten, Urklängen, Urmythen und Urkulten lockten, zeichnete sich das Künstlerfest insbesondere durch seinen ironischen, am Dadaismus geschulten Umgang mit der "primitiven" Ästhetik aus