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Brandbestattung und Bronzemetallurgie

Die Urnenfelderkultur in Niederösterreich (1300–800 v. Chr.)

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  • 349 Seiten
  • 13 Lesestunden

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Die Urnenfelderkultur beendete die Bronzezeit. In diesem Band wird der Mensch umfassend untersucht, von seiner Umwelt über seinen Lebensstil bis hin zur Bestattung. Niederösterreich wird als Kerngebiet Mitteleuropas präsentiert. Berücksichtigt werden Aspekte wie die Landschaft und die Umweltbedingungen sowie die kulturelle und wirtschaftliche Bedeutung dieser Epoche. Die Darstellung des aktuellen Stands der Forschung und die Aufzeigung der Einschränkungen und Möglichkeiten bei der Interpretation archäologischer Phänomene sind zentrale Anliegen dieses interdisziplinären Teams. Ab dem 13. Jahrhundert v. Chr. trat die Geschichte in eine klimatisch begünstigte Phase ein, die ein Bevölkerungswachstum zur Folge hatte. Eine neue Kulturgruppe etablierte sich in Mitteleuropa, in der die Einäscherung der Toten die vorherrschende Praxis war und die daher als Urnenfelderkultur bezeichnet wird. Die ländliche Landwirtschaft blieb das prägende soziale Element. Die Haushalte zeichneten sich durch eine ausgeprägte Vielfalt an Keramiken und Dekorationen aus. Es war auch eine Zeit, in der die Bronzemetallurgie ihren Höhepunkt erreichte. Umfassende Handelsbeziehungen und befestigte zentrale Orte zeugen von dem Wohlstand am Ende der Bronzezeit. Darüber hinaus wurden in dieser Zeit die ersten Eisenobjekte produziert, was den Übergang zur Eisenzeit einleitete.

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Brandbestattung und Bronzemetallurgie, Michaela Lochner

Sprache
Erscheinungsdatum
2021
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(Hardcover)
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Titel
Brandbestattung und Bronzemetallurgie
Untertitel
Die Urnenfelderkultur in Niederösterreich (1300–800 v. Chr.)
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Michaela Lochner
Erscheinungsdatum
2021
Einband
Hardcover
Seitenzahl
349
ISBN10
3700182767
ISBN13
9783700182764
Reihe
Beschreibung
Die Urnenfelderkultur beendete die Bronzezeit. In diesem Band wird der Mensch umfassend untersucht, von seiner Umwelt über seinen Lebensstil bis hin zur Bestattung. Niederösterreich wird als Kerngebiet Mitteleuropas präsentiert. Berücksichtigt werden Aspekte wie die Landschaft und die Umweltbedingungen sowie die kulturelle und wirtschaftliche Bedeutung dieser Epoche. Die Darstellung des aktuellen Stands der Forschung und die Aufzeigung der Einschränkungen und Möglichkeiten bei der Interpretation archäologischer Phänomene sind zentrale Anliegen dieses interdisziplinären Teams. Ab dem 13. Jahrhundert v. Chr. trat die Geschichte in eine klimatisch begünstigte Phase ein, die ein Bevölkerungswachstum zur Folge hatte. Eine neue Kulturgruppe etablierte sich in Mitteleuropa, in der die Einäscherung der Toten die vorherrschende Praxis war und die daher als Urnenfelderkultur bezeichnet wird. Die ländliche Landwirtschaft blieb das prägende soziale Element. Die Haushalte zeichneten sich durch eine ausgeprägte Vielfalt an Keramiken und Dekorationen aus. Es war auch eine Zeit, in der die Bronzemetallurgie ihren Höhepunkt erreichte. Umfassende Handelsbeziehungen und befestigte zentrale Orte zeugen von dem Wohlstand am Ende der Bronzezeit. Darüber hinaus wurden in dieser Zeit die ersten Eisenobjekte produziert, was den Übergang zur Eisenzeit einleitete.