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Zwischen den Fronten

Berner Militärunternehmer im Dienst des Sonnenkönigs Ludwig XIV.

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Die Berner Obrigkeit bewilligte dem französischen König Ludwig XIV. im August 1671, ein Regiment in Dienst zu nehmen. Benjamin Ryser zeigt auf, welche Herausforderungen und Konsequenzen die Aushebung und Bewirtschaftung dieses Regiments sowohl für den Stand Bern, den Dienstherrn Ludwig XIV. wie auch für die Militärunternehmer der einzelnen Kompanien mit sich brachten. Wem sollten diese rund 2400 Mann ihre Loyalität erweisen, der Berner Obrigkeit oder dem französischen König? Ryser beleuchtet neben militärischen Inhalten auch politische Themen. Innerhalb des Berner Patriziats kam es gegen Ende des 17. Jahrhunderts zu Kämpfen um die Ressourcen, welche der Solddienst generierte. Damit verbunden war auch der politische Einfluss von Familienverbänden. In diesen Auseinandersetzungen wurde mit harten Bandagen gekämpft: Gerüchte wurden gezielt gestreut, Post wurde geöffnet, zurückgehalten oder zensuriert, Politiker bestochen, Geschenke verteilt und Akteure mit intimen Informationen erpresst.

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Zwischen den Fronten, Benjamin Ryser

Sprache
Erscheinungsdatum
2021
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Titel
Zwischen den Fronten
Untertitel
Berner Militärunternehmer im Dienst des Sonnenkönigs Ludwig XIV.
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Benjamin Ryser
Erscheinungsdatum
2021
ISBN10
3039195522
ISBN13
9783039195527
Reihe
Schlagwörter
Sachbücher
Beschreibung
Die Berner Obrigkeit bewilligte dem französischen König Ludwig XIV. im August 1671, ein Regiment in Dienst zu nehmen. Benjamin Ryser zeigt auf, welche Herausforderungen und Konsequenzen die Aushebung und Bewirtschaftung dieses Regiments sowohl für den Stand Bern, den Dienstherrn Ludwig XIV. wie auch für die Militärunternehmer der einzelnen Kompanien mit sich brachten. Wem sollten diese rund 2400 Mann ihre Loyalität erweisen, der Berner Obrigkeit oder dem französischen König? Ryser beleuchtet neben militärischen Inhalten auch politische Themen. Innerhalb des Berner Patriziats kam es gegen Ende des 17. Jahrhunderts zu Kämpfen um die Ressourcen, welche der Solddienst generierte. Damit verbunden war auch der politische Einfluss von Familienverbänden. In diesen Auseinandersetzungen wurde mit harten Bandagen gekämpft: Gerüchte wurden gezielt gestreut, Post wurde geöffnet, zurückgehalten oder zensuriert, Politiker bestochen, Geschenke verteilt und Akteure mit intimen Informationen erpresst.