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Jodeln im Kopf

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  • 178 Seiten
  • 7 Lesestunden

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Erfahrene Jodlerinnen und Jodler im Alpstein verfügen über ein beeindruckendes Repertoire an Jodelmelodien, die sie klar unterscheiden und jederzeit abrufen können. Außenstehende empfinden oft, dass sich diese Melodien ähnlich anhören. Die Mehrstimmigkeit, das langsame Tempo und die sich wiederholenden Jodelsilben erschweren das Erkennen von Struktur und Formverlauf. Da die Jodler in der Lage sind, viele formähnliche Melodien zu differenzieren, stellt sich die Frage nach ihren speziellen Hör- und Memorierungsstrategien. Diese Fragestellung, zusammen mit der mündlichen Weitergabe der Melodien, macht die Gesangs- und Jodelkultur der Nordostschweiz für musikkognitive Forschungen interessant. Die Differenzierung und Memorierung von Melodien erfolgen sowohl bewusst als auch unbewusst und individuell. Die Untersuchung verbindet musikanalytische Methoden mit musikethnologischer Feldforschung. Die Ergebnisse helfen, die kognitiven Aspekte des Jodelns in der Alpsteinregion zu verstehen und in die Forschung einzubringen. In den letzten zwanzig Jahren hat das Jodeln an Popularität gewonnen, was über die Region hinausgeht. Viele Menschen entdecken ihre Jodelstimme durch Kurse, Workshops oder Konzerte. Die Studie bietet der sich entwickelnden Jodelpädagogik wertvolle Anhaltspunkte.

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Jodeln im Kopf, Raymond Ammann

Sprache
Erscheinungsdatum
2021
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(Hardcover)
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Titel
Jodeln im Kopf
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Raymond Ammann
Erscheinungsdatum
2021
Einband
Hardcover
Seitenzahl
178
ISBN10
3034016360
ISBN13
9783034016360
Reihe
Beschreibung
Erfahrene Jodlerinnen und Jodler im Alpstein verfügen über ein beeindruckendes Repertoire an Jodelmelodien, die sie klar unterscheiden und jederzeit abrufen können. Außenstehende empfinden oft, dass sich diese Melodien ähnlich anhören. Die Mehrstimmigkeit, das langsame Tempo und die sich wiederholenden Jodelsilben erschweren das Erkennen von Struktur und Formverlauf. Da die Jodler in der Lage sind, viele formähnliche Melodien zu differenzieren, stellt sich die Frage nach ihren speziellen Hör- und Memorierungsstrategien. Diese Fragestellung, zusammen mit der mündlichen Weitergabe der Melodien, macht die Gesangs- und Jodelkultur der Nordostschweiz für musikkognitive Forschungen interessant. Die Differenzierung und Memorierung von Melodien erfolgen sowohl bewusst als auch unbewusst und individuell. Die Untersuchung verbindet musikanalytische Methoden mit musikethnologischer Feldforschung. Die Ergebnisse helfen, die kognitiven Aspekte des Jodelns in der Alpsteinregion zu verstehen und in die Forschung einzubringen. In den letzten zwanzig Jahren hat das Jodeln an Popularität gewonnen, was über die Region hinausgeht. Viele Menschen entdecken ihre Jodelstimme durch Kurse, Workshops oder Konzerte. Die Studie bietet der sich entwickelnden Jodelpädagogik wertvolle Anhaltspunkte.