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Das Öffentliche im Privaten

Was war und ist am öffentlichen Glauben im Privatrecht öffentlich?

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Der offentliche Glaube von Registern wie dem Grundbuch beruht in Rechtsgeschichte und Gegenwart wesentlich auf freier, "offentlicher" Zuganglichkeit fur jeden individuell Interessierten und nicht wie bisher meist kollektivistisch behauptet auf der staatlichen, "offentlichen" Autoritat der registerfuhrenden Stelle. Der offentliche Glaube bestimmter, insbesondere notarieller Urkunden lasst sich dagegen mit der hoheitlich legitimierten besonderen Zuverlassigkeit der Aussteller erklaren. Der sachliche Grund des Vertrauensschutzes durch offentlichen Glauben wird von der fides bestimmter Urkunden im Mittelalter uber den offentlichen Glauben von Hypotheken- und Grundbuchern seit (ungefahr) dem 18. Jahrhundert und die Publizitat des Handelsregisters bis hin zum offentlichen Glauben des Erbscheins seit dem 19. Jahrhundert und zum offentlichen Glauben diverser insbesondere im 20. Jahrhundert eingefuhrter weiterer Register untersucht. Rechtsgeschichte und -dogmatik erganzen sich so gegenseitig.

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Das Öffentliche im Privaten, Arndt Kiehnle

Sprache
Erscheinungsdatum
2020
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(Paperback)
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Titel
Das Öffentliche im Privaten
Untertitel
Was war und ist am öffentlichen Glauben im Privatrecht öffentlich?
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Arndt Kiehnle
Verlag
Nomos
Erscheinungsdatum
2020
Einband
Paperback
Seitenzahl
127
ISBN10
3848765705
ISBN13
9783848765706
Reihe
Beschreibung
Der offentliche Glaube von Registern wie dem Grundbuch beruht in Rechtsgeschichte und Gegenwart wesentlich auf freier, "offentlicher" Zuganglichkeit fur jeden individuell Interessierten und nicht wie bisher meist kollektivistisch behauptet auf der staatlichen, "offentlichen" Autoritat der registerfuhrenden Stelle. Der offentliche Glaube bestimmter, insbesondere notarieller Urkunden lasst sich dagegen mit der hoheitlich legitimierten besonderen Zuverlassigkeit der Aussteller erklaren. Der sachliche Grund des Vertrauensschutzes durch offentlichen Glauben wird von der fides bestimmter Urkunden im Mittelalter uber den offentlichen Glauben von Hypotheken- und Grundbuchern seit (ungefahr) dem 18. Jahrhundert und die Publizitat des Handelsregisters bis hin zum offentlichen Glauben des Erbscheins seit dem 19. Jahrhundert und zum offentlichen Glauben diverser insbesondere im 20. Jahrhundert eingefuhrter weiterer Register untersucht. Rechtsgeschichte und -dogmatik erganzen sich so gegenseitig.