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Belgrads radikale Ränder

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  • 275 Seiten
  • 10 Lesestunden

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Die serbische Hauptstadt Belgrad dient als Ausgangspunkt einer kritischen Stadtforschung, innerhalb derer gegenhegemoniale Narrative und Realitäten verhandelt werden, die zugunsten des derzeitig herrschenden neoliberalen Konsenses ausgeblendet werden. Es werden unterschiedliche Mechanismen der Produktion von Identitäten mittels Architektur- und Stadt- planungsmaßnahmen untersucht, die sich über alle betrachteten Epochen der Belgrader Planungspolitik hinweg beobachten lassen. Die konkreten Orte in Alt- und Neu-Belgrad, die durch ihre radikale Transformation besonders hervorstechen, werden als radikale Ränder bezeichnet. Radikal, weil sie Ausgangspunkte radikal- demokratischer (Stadt-)Politik sein könn(t)en. Ränder, weil sie am Rande oder außerhalb der hegemonialen Ordnung der Stadt angesiedelt sind und (noch) keiner Vorstellung der neoliberalen Ordnung entsprechen.

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Belgrads radikale Ränder, Linda Lackner

Sprache
Erscheinungsdatum
2020
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(Paperback)
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Titel
Belgrads radikale Ränder
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Linda Lackner
Verlag
Adocs
Erscheinungsdatum
2020
Einband
Paperback
Seitenzahl
275
ISBN10
3943253368
ISBN13
9783943253368
Reihe
Schlagwörter
Sachbücher
Beschreibung
Die serbische Hauptstadt Belgrad dient als Ausgangspunkt einer kritischen Stadtforschung, innerhalb derer gegenhegemoniale Narrative und Realitäten verhandelt werden, die zugunsten des derzeitig herrschenden neoliberalen Konsenses ausgeblendet werden. Es werden unterschiedliche Mechanismen der Produktion von Identitäten mittels Architektur- und Stadt- planungsmaßnahmen untersucht, die sich über alle betrachteten Epochen der Belgrader Planungspolitik hinweg beobachten lassen. Die konkreten Orte in Alt- und Neu-Belgrad, die durch ihre radikale Transformation besonders hervorstechen, werden als radikale Ränder bezeichnet. Radikal, weil sie Ausgangspunkte radikal- demokratischer (Stadt-)Politik sein könn(t)en. Ränder, weil sie am Rande oder außerhalb der hegemonialen Ordnung der Stadt angesiedelt sind und (noch) keiner Vorstellung der neoliberalen Ordnung entsprechen.