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Das Faschistische Jahrhundert

Neurechte Diskurse zu Abendland, Identität, Europa und Neoliberalismus

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Mussolinis Vorhersage eines Jahrhunderts des Faschismus von 1920 ist heute relevant, da weltweit nationalistische und faschistische Bewegungen auf dem Vormarsch sind und autoritäre Regime an der Macht sind. Rechte Ideologien sind wieder salonfähig, oft unter dem Deckmantel von "neu", obwohl ihre Wurzeln tief ins 20. Jahrhundert reichen. Die Autor*innen dieses Bandes, darunter Julian Bruns, Felix Korsch, Felix Schilk, Natascha Strobl und Volkmar Wölk, untersuchen die Begriffe "Abendland", "Europa", "Liberalismus" und "Identität" hinsichtlich ihrer Herkunft und ihrer heutigen Bedeutung für die Neue Rechte, die sich auf die Konservative Revolution und den Faschismus der 1920er Jahre beruft. Dabei wird der Widerhall von Krieg, Gewalt und Terrorismus deutlich. Roger Griffin, ein führender britischer Faschismusforscher, beleuchtet das titelgebende Mussolini-Zitat. Der Band enthält jedoch keine zusammenhängende Geschichte der Rückkehr des Faschismus; vielmehr bieten die sechs Essays historische Tiefenbohrungen einzelner Begriffe und Phänomene. Die Qualität der Essays variiert, und Herausgeber Friedrich Burschel warnt im Vorwort davor, die faschistische Ideologie der "neuen" Rechten als "Theorie" zu betrachten. Nach der Lektüre wird deutlich, dass die Seriosität der Politikwissenschaft im Gegensatz zur Pseudowissenschaftlichkeit der faschistischen Inszenierungen steht.

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Das Faschistische Jahrhundert, Friedrich Burschel

Sprache
Erscheinungsdatum
2020
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(Paperback)
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Titel
Das Faschistische Jahrhundert
Untertitel
Neurechte Diskurse zu Abendland, Identität, Europa und Neoliberalismus
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2020
Einband
Paperback
ISBN10
3957324548
ISBN13
9783957324542
Reihe
Bewertung
3,3 von 5 Sternen
Beschreibung
Mussolinis Vorhersage eines Jahrhunderts des Faschismus von 1920 ist heute relevant, da weltweit nationalistische und faschistische Bewegungen auf dem Vormarsch sind und autoritäre Regime an der Macht sind. Rechte Ideologien sind wieder salonfähig, oft unter dem Deckmantel von "neu", obwohl ihre Wurzeln tief ins 20. Jahrhundert reichen. Die Autor*innen dieses Bandes, darunter Julian Bruns, Felix Korsch, Felix Schilk, Natascha Strobl und Volkmar Wölk, untersuchen die Begriffe "Abendland", "Europa", "Liberalismus" und "Identität" hinsichtlich ihrer Herkunft und ihrer heutigen Bedeutung für die Neue Rechte, die sich auf die Konservative Revolution und den Faschismus der 1920er Jahre beruft. Dabei wird der Widerhall von Krieg, Gewalt und Terrorismus deutlich. Roger Griffin, ein führender britischer Faschismusforscher, beleuchtet das titelgebende Mussolini-Zitat. Der Band enthält jedoch keine zusammenhängende Geschichte der Rückkehr des Faschismus; vielmehr bieten die sechs Essays historische Tiefenbohrungen einzelner Begriffe und Phänomene. Die Qualität der Essays variiert, und Herausgeber Friedrich Burschel warnt im Vorwort davor, die faschistische Ideologie der "neuen" Rechten als "Theorie" zu betrachten. Nach der Lektüre wird deutlich, dass die Seriosität der Politikwissenschaft im Gegensatz zur Pseudowissenschaftlichkeit der faschistischen Inszenierungen steht.